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150 Gäste beim 33. Stapelmahl in Hann. Münden

Uni-Präsidentin zu Gast 150 Gäste beim 33. Stapelmahl in Hann. Münden

Beim 33. Stapelmahl in Hann. Münden haben rund 150 Gäste im historischen Rathaus die Festrede der Göttinger Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel über die regionale Rolle der Forschungsuniversität gehört. Bürgermeister Harald Wegener warb für Münden als Wohnort für Studierende.

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Quelle: Eichner-Ramm

Hann. Münden. Das Mündener Stapelmahl gehe auf das 1247 durch Herzog Otto verliehene Stapelrecht zurück, sagte Bürgermeister Wegener (BFMÜ) in seiner Begrüßung. Damals brachte das den Mündener Bürgern Reichtum, der heute an rund 600 Fachwerkbauten abzulesen sei. Das Thema Fachwerk eigne sich sogar als Markenzeichen der Stadt, sagte Wegener und formulierte den Slogan: „Unsere Stadt kann Fachwerk“. Als Argumente dafür nannte der Bürgermeister das gelungene Sanierungsprojekt „Hotel Eisenbart“ sowie das Bürgerprojekt „9 mal 24“ in der Speckstraße. Aber auch Fachwerktriennale und Fachwerkfünfeck nannte Wegener. Ziel sei es, die fünf Fachwerkstädte in Südniedersachsen (Münden, Duderstadt, Northeim, Einbeck und Osterode) zur Unesco-Welterberegion zu entwickeln.

 

© Eichner-Ramm

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Als Wegener später die Festrednerin begrüßte, warb er für Hann. Münden als Wohnort für Studierende, die in Göttingen nicht unterkommen. „Wir bieten bezahlbaren Wohnraum und können in den meisten Ortschaften schnelles Internet bieten“, sagte er. Ein Gedanke, den die Uni-Präsidentin aufgriff. Gerade erst habe die Göttinger Georg-August-Universität die 30 000er-Marke geknackt und nicht alle Studierenden hätten bereits eine Bleibe gefunden. „Insofern ist ihre Idee gar nicht schlecht“, so Beisiegel.

 

In ihrem Festvortrag stellte sie den Stapelmahl-Gästen die Göttinger Universität vor. Wichtig seien Partnerschaften mit anderen Wissenschaftseinrichtungen, aber auch Kooperationen mit der Wirtschaft. Den Studierenden böten sich an der Göttinger Forschungsuniversität „beste Rahmenbedingungen“. Die Universität spiele vor allem im Bereich Bildung und Ausbildung eine verantwortliche Rolle in der Region. Lediglich fünf Prozent der Absolventen blieben im Hochschulsystem. Die anderen seien Fachkräfte für Verwaltungen oder Unternehmen in der Region. Mit dem Südniedersachsen-Innovationscampus (SNIC) leiste die Uni ein Beitrag zur regionalen Fachkräftebindung. Und schließlich solle das geplante Forum Wissen „das Gesicht der Wissenschaft für Südniedersachsen“ und ein Magnet nicht nur für Göttingen sondern auch für die Region werden.

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