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Luther, Bier und ein neues Gericht

34. Stapelmahl in Hann.Münden Luther, Bier und ein neues Gericht

Bürgermeister Harald Wegener hat am Sonnabend knapp 150 Gäste im Rathaus zum Stapelmahl begrüßt. Der Abend stand im Zeichen Martin Luthers.

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Fassanstich: Bürgermeister Harald Wegener schlägt zu.

Quelle: Peter Heller

Hann. Münden. Volles Haus im historischen Rathaus: Bürgermeister Harald Wegener (Wählergruppe Gemeinsam für unser Münden) hat am Sonnabendabend knapp 150 Gäste im Ratssaal begrüßt. Als die Gäste ihre Plätze eingenommen hatten, erklangen drei Fanfaren vom Balkon. Anlass war das traditionelle Stapelmahl, das seit nunmehr 34 Jahren ausgerichtet wird. “Damit wollen wir an das im Jahr 1247 an die Stadt Münden verliehene Stapelrecht erinnern”, so der Bürgermeister. Dieses Recht sei die Grundlage für das Wohlergehen der Stadt gewesen. Die Ausrichtung des Mahls hingegen sei eine Idee der damaligen Werbegemeinschaft gewesen. Der Erlös fließe stets in soziale Projekte, in diesem Jahr soll ein Eltern-Kindercafé im Mehrgenerationenhaus unterstützt werden.

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Bürgermeister Harald Wegener hat am Sonnabend knapp 150 Gäste zum 34. Stapelmahl begrüßt.

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“Ich stehe hier und kann nicht anders”, sagte Wegener zur Eröffnung und verwies mit diesem Luther-Zitat auf das Ende des Reformationsjahrs. Und, so der Bürgermeister, er trage an diesem Abend sogar Luther-Socken. Der Abend stand ganz im Zeichen des Reformationsjahres: Die Festrede hielt im Anschluss an die Begrüßung der Landessuperintendent des Sprengels Hildesheim-Göttingen, Eckhard Gorka. Auch er hatte Martin Luther und die Reformation zum Thema.

Bevor Gorka seine Rede hielt musste natürlich das Fassbier angestochen werden. Dazu hatte sich Wegener Verstärkung von der Einbecker Brauhaus AG geholt - nämlich Vorstand Martin Deutsch. Schließlich war es ja Einbecker Winterbock, der dann sogleich in die neuen Bierhumpen floss. Die diesjährigen Humpen, so erklärte Wegener, zeigen die Wappen der Stadt Hann.Münden und der polnischen Partnerstadt Chelmno. In diesem Jahr feiern die beiden Städte das 25. Jubiläum ihrer Partnerschaft.

Bewirtet wurden die Gäste vom Team des Ratsbrauhaus rund um Guido Einecke. Erstmals seit gut 30 Jahren, so erklärt der Gastronom, komme in diesem Jahr nicht Schweinebraten auf den Teller. “Ich habe die Tradition neu interpretiert”, sagt er. In diesem Jahr ließen sich die Gäste Schweinerouladen, gefüllt mit Sauerkraut, Kartoffestampf und Biersoße schmecken. Einecke, der alle Hände voll zu tun hatte, bekam ein Präsent von Wegener. Der Mann vom Ratsbrauhaus feierte an diesem Abend seinen 51. Geburtstag. Die Gäste sangen für spontan ein Geburtstagslied. Dann ging der Wirt wieder an die Arbeit und Gorka sprach über Luther.

Von Britta Bielefeld

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