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Schimpftiraden am offenen Fenster

Widerstand gegen Festnahme Schimpftiraden am offenen Fenster

Über Stunden hat ein schwer alkoholisierter 40-Jähriger in der engen Altstadt von Hann. Münden die Nachbarn durch Fensterreden wach gehalten. Der Mann hatte seine Nachbarschaft mit Musik und Schimpftiraden am offenen Fenster belästigt, sodass mehrfach die Polizei wegen ruhestörenden Lärms gerufen wurde.

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"Ganz plumper Stimmenfang"
Quelle: dpa (Symbolbild)

Hann. Münden. Als er schließlich in Gewahrsam genommen wurde, leistete er Widerstand. Erstmals war die Polizei in der Nacht zu Sonntag um 2.45 Uhr gekommen, nachdem mehrere Anwohner der Schmiedestraße Beschwerde über den Lärm geführt hatten. Überlaute Musik ertönte aus dem offenen Fenster seiner Wohnung, und der Bewohner habe mit Gebrüll die Nachtruhe gestört. Mehrfache Ermahnungen und Androhung des Gewahrsams beim zweiten Polizeieinsatz blieben erfolglos.

Gegen 4.50 Uhr - etliche Anrufe gestörter Anwohner später - kam die Ordnungsmacht zum dritten Mal, suchte die Wohnung auf und kündigte die Ingewahrsamnahme an. Jetzt folgte der zuvor sehr aggressive Mann zunächst, ließ sich sogar Handfesseln anlegen und aus dem Haus führen. Dann aber versuchte er auf dem Weg zum Streifenwagen plötzlich, sich loszureißen und nach den Beamten zu treten. Nach der Blutprobe - Ergebnis 2,5 Promille - verblieb der 40-Jährige zur Ausnüchterung bis 8.30 Uhr im Gewahrsam.

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