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Wettkämpfe, Zeltlager und Staubexplosionen

50 Jahre Jugendfeuerwehr Hann. Münden Wettkämpfe, Zeltlager und Staubexplosionen

Arbeiten mit technischen Geräten, Schläuche kegeln und Knoten machen, wollen geübt werden. In der Mündener Jugendfeuerwehr, die in diesen Tagen ihr 50. Jubiläum feiert, lernen Jungen und Mädchen ab zehn Jahren die Grundlagen der Feuerwehrarbeit kennen.

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Quelle: R

Hann. Münden. Nachwuchssorgen waren ausschlaggebend, als man sich 1966 entschloss, eine Jugendwehr ins Leben zu rufen. Walter Kucharczyk, damals aktiver Oberlöschmeister, leitete die Gruppe mit den ersten 16 Jugendlichen. Jugendfeuerwehrmänner der ersten Stunde waren unter anderem Roland Nietmann, Rolf Frölich und Ulrich Körner. Das Einstiegsalter lag bei zwölf Jahren, wurde aber bald auf die noch heute geltenden zehn Jahre herabgesetzt.

Inzwischen ist eine aktive Kinder- und Jugendarbeit ein wichtiger Bestandteil des Mündener Feuerwehrvereins. Einmal pro Woche treffen sich die Jugendlichen, um zu üben. Wie sieht eine Staubexplosion aus; was passiert, wenn es brennt, und wie ist die Struktur einer Feuerwehr. Das alles lernt der Nachwuchs. Doch auch der Spaß kommt nicht zu kurz. So finden regelmäßig Wettkämpfe, Vereinsfahrten und Zeltlager statt.

Anlässlich des 50. Jubiläums findet am Freitag, 11. November, in der unteren Rathaushalle ein Festakt statt. Ab 17 Uhr werden Vertreter der Stadtverwaltung, der Mündener Feuerwehr sowie ehemalige und aktive Jugendfeuerwehrmänner und -frauen zugegen sein. Am Sonnabend, 12. November, können Mitwirkende der Kinder- und Jugendwehr an einer Nachtwanderung mit verschiedenen Spiel- und Übungsstationen teilnehmen. sw

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