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Autobahn nach Lkw-Unfall gesperrt

Sattelzug stellt sich quer Autobahn nach Lkw-Unfall gesperrt

Nach einem Lkw-Unfall zwischen dem Dreieck Drammetal und der Abfahrt Hann. Münden/Hedemünden ist die A 7 in Fahrtrichtung Kassel am Dienstagmorgen in beiden Richtungen gesperrt worden. Der Verkehr staute sich zeitweise auf der A 7 auf mehr als zehn Kilometer Länge.

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Quelle: Hinzmann

Hedemünden. Gegen 7.15 Uhr war ein 55-jähriger Lastwagenfahrer aus Hannover auf einer Gefällstrecke vor der Abfahrt Hedemünden auf nasser Fahrbahn ins Schleudern geraten. Der mit Dämmstoffen beladene Sattelzug prallte in die Mittelschutzplanke. Bei der Kollision riss das Führerhaus ab, teilte die Polizei weiter mit. Der Lastzug stellte sich quer und blockierte alle drei Fahrstreifen. Betriebsstoffe traten aus und verunreinigten die Fahrbahn zusätzlich. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 130 000 Euro, erklärt die Polizei.

Stundenlanger Stillstand

Gesperrt wurde die Autobahn um 7.50 Uhr. Stillstand gab es bis zurück zur Rastanlage Göttingen. Auto- und Lastwagenfahrer, die an der Anschlussstelle Göttingen abfahren und die B 3 als Umleitung in Richtung Kassel nutzen wollten, blieben auf dem Standstreifen vor der Ausfahrt stecken. Erst ab 10.45 Uhr setzte die Polizei an der Auffahrt auf die B 3 Beamte ein, um die für derartige Verkehrsbelastungen ungeeignete Ampelschaltung aufzuheben. Auch ein Abfahren von der A 7 in Richtung Norden an der Anschlussstelle Göttingen war nicht möglich. Auf den Umleitungsstrecken im Umfeld der Unfallstelle herrschte ebenfalls stundenlang Stillstand, vor allem auf der B 3 nach Münden und auf der B 27 südlich von Göttingen. Ein Stau auf der A 38 löste sich hingegen bis zum frühen Nachmittag auf.

Rechte Spur gesperrt

Gegen 13.30 Uhr wurden zwei der drei Fahrspuren der A 7 in Richtung Kassel wieder freigegeben. Die rechte Spur blieb bis in die Abendstunden gesperrt. Verschärft wurde die Verkehrslage durch eine Tagesbaustelle an der Steigung der A 7 hinter der Werrabrücke: Dort war ebenfalls die rechte Spur gesperrt, erklärte die Autobahnpolizei. Die Folge: Der an dieser Stelle ohnehin sehr langsame Schwerverkehr bremste den Verkehr auf der mittleren Spur zeitweise auf Kriechtempo herunter, manchmal auch auf der Überholspur. Vor allem deshalb und nicht wegen des Sattelzug-Unfalls hätten sich die Verkehrbehinderungen bis in den Abend fortgesetzt, sagt die Polizei.

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Nach einem Lkw-Unfall am Dreieck Drammetal war die A7 in Fahrtrichtung Kassel seit dem Morgen über Stunden voll gesperrt. Der Verkehr staute sich bis nach Göttingen zurück. Erst am frühen Nachmittag wurde die Vollsperrung aufgehoben. 

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