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B496 während Sommerferien voll gesperrt

Anwohner protestieren B496 während Sommerferien voll gesperrt

Weil der Hang abzurutschen droht, hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Sicherungsmaßnahmen zwischen Bonaforth und Hann. Münden entlang der Bundesstraße 496 in Auftrag gegeben. Die Arbeiten beginnen Montag, 13. Juni. In Bonaforth regt sich dagegen Protest.

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Die B496 zwischen Bonaforth und Hann. Münden soll während der Sommerferien voll gesperrt werden.

Quelle: Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr

Bonaforth/Hann. Münden. „Die Straße wird zunächst halbseitig gesperrt sein, während der Sommerferien von Montag, 27. Juni, bis Mittwoch, 3. August, dann vollständig“, sagt Jürgen Liebrecht, Bereichsleiter für Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Hann. Münden. Im Anschluss laufen die Arbeiten bei halbseitiger Straßensperrung weiter. Starke Regenfälle können zu Unterbrechungen führen, da der nasse Hang aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden darf.

Die Natursteinmauer nördlich des Bahnübergangs, die sich bereits Richtung Straße wölbt, wird abgetragen, teilt die Landesbehörde mit. Nach Ausbaggerungen entsteht dort auf einer Länge von 500 Metern eine Wand gleicher Höhe aus Gabionen (Steinkörben). Südlich vom Bahnübergang, im Bereich der Trägerbohlwand, befestigen Arbeiter den Hang auf einer Fläche von 1300 Quadratmetern mit Netzen und Dübeln. Sie erneuern die dortige Kaskade vom Rauschenbrunnen.

Die angekündigte Vollsperrung sorgt unterdessen im 450-Einwohner-Ort Bonaforth für Unmut. 140 Bürger unterzeichneten ein Protestschreiben. „Wir sind bereits im Sommer 2014, als die Straßendecke saniert wurde, wochenlang vom Verkehr abgeschnitten gewesen“, schimpft Ortsbürgermeister Roland Sittig (SPD). Und die Deutsche Bahn habe im kommenden Jahr ihrerseits eine Vollsperrung angekündigt, um Sicherungsmaßnahmen im Bereich der Bahntrasse durchzuführen.

„Um den Brandschutz sicherzustellen, erhält Bonaforth ein zusätzliches Feuerwehrfahrzeug“, berichtet Mündens Pressesprecherein Julia Bytom. Es werde an der Fußgängerbrücke über die Fulda stehen. Herbeigerufene Feuerwehrleute aus Hann. Münden könnten auf der anderen Flussseite parken und hinüberlaufen. Auf der Wiese, die eventuell noch mit Schotter befestigt werde, könnten auch Einwohner ihre Autos abstellen.

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