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Bands rocken bei „Hann. Münden live“

Atomic Playboys, Hexaphonics und Yugonaughty Bands rocken bei „Hann. Münden live“

Soul, Pop, Rock und Punk: Das haben die sechs Bands gespielt, die bei der vierten Auflage des Stadtfests auf dem Kirchplatz aufgetreten sind. „Hann. Münden live“ lockte rund 10000 Zuhörer an – Rockfans in Lederoutfits, junggebliebene Best Ager, Familien mit Kindern und nicht wenige Senioren.

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Mykket Morton aus Kassel

Quelle: Hinzmann

Hann. Münden. . Es war eine bunte musikalisch Mischung, die das Publikum zu hören bekam. Mykket Morton aus Kassel spielte melodiösen Indie-Folk-Pop, Lost Brian aus Hann. Münden Alternative Rock. Rockig wurde es, als Marilyn´s Cage aus Duderstadt loslegten, ein wenig exotisch, als die Mitglieder der Balkan-Punk-Rock-Band Yugonaughty aus Hann. Münden und Göttingen die Bühne betraten.

Beinhart oder seriös

Rockigen Pop mit Flötenbegleitung gab es von Hexaphonics (Hann. Münden) zu hören, und für den abschließenden Auftritt sorgten die Atomic Playboys aus Hamburg, die Rock-Klassiker, Schlager und Songs der Neuen Deutschen Welle coverten. Noch vielfältiger als die Musiker waren ihre Zuhörer.

Viele waren beinharte Rockfans, einige in Lederkleidung, viele trugen ein T-Shirt, das ein Rockband-Motiv zierte. Einer trug einen gigantischen Nasenring, ein anderer war über und über tätowiert. Darunter mischten sich  viele Musik-Fans, die deutlich seriöser aussahen.

So wie der 62-jährige Manfred, der Jeans und Sweatshirt trug. Der Vertriebsleiter aus Iserlohn stand vorne an der Bühne, wo die Lautstärke knapp 100 Dezibel betrug, und war völlig begeistert: „Ich liebe solche Events.“ Oder die 43-jährige Pia, die ein adrettes Kleid trug und gerade ihrer Arbeit bei einem traditionsbewußten Herrenausstatter beendet hatte: „So bin ich im Job angezogen, aber privat sind Vollbeat und Metallica meine Welt.“

Rockig bis zum Tinitus

Die von Jürgen Bartels ist es nicht. „Das ist was für 20-Jährige“, fand der Schlachtermeister aus Neu-Eichenberg  und zog sich zusammen mit seiner Frau und zwei befreundeten Ehepaaren hinter die St. Blasius-Kirche zurück, um im Schutz der dicken Mauern ein gepflegtes Glas Wein zu trinken.

Hin- und hergerissen waren derweil Ellen Kölling-Andrecht (72) und Georg Andrecht (63). Die etwas ruhigere Musik fanden sie gut, als es dann rockiger wurde, meinte er, dass solche Musik „wahrscheinlich Tinitus“ auslöse.

Die Veranstalter zeigten sich absolut zufrieden. „Die Bands waren super professionell“, lobte Michael Kühlewindt vom Vorstand der Gilde, die zusammen mit der Stadtverwaltung Ausrichter des Events war. Stadt-Sprecherin Julia Bytom betonte, dass Hann. Münden von einer solchen Veranstaltung stark profitiere.  

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