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Mietwohnungen in Schwesternwohnheim bleiben

Bauverein Hann. Münden Mietwohnungen in Schwesternwohnheim bleiben

In der vergangenen Woche hat der Kreistag dem Verkauf des Schwesternwohnheims am ehemaligen Vereinskrankenhaus zugestimmt. Neuer Eigentümer ist der Gemeinnützige Bauverein in Münden.

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Die Apartments des ehemalige Schwesternwohnheim in der Burckhardtstraße bleiben erhalten.

Quelle: sw

Hann. Münden. Der AWO Bezirksverband Hannover kaufte vor vier Jahren das gesamten Areal mit dem ehemaligen Vereinskrankenhaus (VKH) und dem Schwesternwohnheim. Der hohe Leerstand sei damals ausschlaggebend für die Suche eines professionellen Verwalters vor Ort gewesen, erinnert sich Jörg Wieland, Geschäftsführer des Bauvereins. So nahm die Wohnungsbaugenossenschaft das 27 Apartments beherbergende Haus in seine Verwaltung. Man baute den Leerstand innerhalb von drei Monaten vollständig ab.

 

Ende April dieses Jahres kaufte der Landkreis Göttingen das ehemalige VKH. In den Folgemonaten wurde mit dem Abriss nicht mehr benötigter Gebäudeteile begonnen, um die Liegenschaft für die künftige Nutzung vorzubereiten. Auf dem Gelände in der Burckhardtstraße 60 soll eine Flüchtlingsunterkunft sowie ein Begegnungs- und Qualifizierungszentrums entstehen. Eine Weiternutzung des Schwesternwohnheims war nicht vorgesehen.

 

Aus seiner Rolle als Verwalter habe sich der Bauverein nach Wielands Angaben daher um den Kauf des Wohnheims bemüht. Weil ein Gutachten den Wert des Heims mit 250.000 Euro beziffert hat und das Angebot des Bauvereins 30.000 Euro über dieser Summe lag, wurde die Immobilie ohne Bieterverfahren verkauft.

 

„Wir werden alle 27 Apartments erhalten. Für die Mieter ändert sich gar nichts.“, erklärt Wieland. Dennoch sei in Planung, dass sämtliche Medien wie Wasser, Gas und Strom künftig verbrauchsabhängig ermittelt werden können. Dies war bislang nicht möglich, weil das Schwesternwohnheim komplett vom ehemaligen VKH mitversorgt wurde. sw

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