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Ein neuer Starterrekord

Big Jump am Mündener Weserstein Ein neuer Starterrekord

Zum siebten Mal fand am Sonntag der „Big Jump (große Sprung) vom Weserstein“ in Hann. Münden statt. Am Europäischen Flussbadetag sollte mit dem Schwimmen in der Weser darauf aufmerksam gemacht werden, dass alles getan werden muss, um Flüsse sauber und salzfrei zu halten.

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Beim Big Jump in der Weser bei Hann. Münden ist Schwimmen angesagt.

Quelle: Peter Heller

Hann. Münden. Nach zuletzt immer nur etwa 20 Teilnehmern, stürzten sich diesmal 48 begeisterte Schwimmer ins Wasser, um die neun Kilometer flussabwärts bis nach Vaake zu absolvieren.

„Wir haben einen neuen Starterrekord“, jubelte Julia Bytom, Mitarbeiterin der Stadt Hann. Münden. Bisher waren maximal 30 Schwimmer beim „Big Jump“ nach Vaake geschwommen. Streng genommen war es in diesem Jahr erstmals auch ein Zwei-Flüsse-Schwimmen, denn der Einstieg lag etwa 100 Meter vor der Schiffanlegestelle an der Fulda. Von dort ging es dann auf Höhe Weserstein – „Wo Fulda sich und Werra küssen“ ­ in die Weser.

Weserstein

Am Weserstein in Hann. Münden treffen die Quellflüsse der Weser zusammen. Die Fulda kommt nach 220 Kilometern aus der hessischen Rhön, die Werra nach 299 Kilometern aus dem Thüringischen Schiefergebirge. In der Dr. Eisenbarth-Stadt „küssen“ sich die beiden Flüsse und werden „Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss“, so die Inschrift des Wesersteins. In Bremerhaven mündet die 451 Kilometer lange Weser dann in die Nordsee.

Stefanie Riedel war extra aus Hannover angereist. „Es hat mich sehr gereizt im Fluss zu schwimmen“, sagte sie und streifte sich dann ihren Neoprenanzug über. Denn das Flusswasser hatte, trotz hochsommerlicher Temperaturen, nur 17 Grad Celsius bei einer durchschnittlichen Wassertiefe von 1,25 Metern. „Wir wollen viel Spaß haben und auf eine gute Aktion aufmerksam machen“, sagte der Göttinger Hans-Henning Bode. Von Vaake ging es mit einem Shuttlebus für die Schwimmer zurück nach Hann. Münden. Mit dabei auch der ehemalige Mündener Wasserballer Stefan Schäfer: „Ein Mündener Kind muss im Weserwasser schwimmen“, so Schäfer. Kurz nach 14 Uhr gab der Doktor Eisenbarth, im normalen Leben Jürgen Flentje, mit einer Duellpistole den Startschuss und die Schwimmer nahmen Wasserkontakt auf – und der Doktor fuhr danach mit dem Rad zu seiner Stadtführung.

Für die Sicherheit der Sportler auf der Strecke sorgten THW und DLRG, die beide mit zwei Booten begleiteten. „Bitte bleiben Sie immer in der Fahrrinne“, hatte DLRG-Mann Dieter Hoppen den Schwimmern mit auf den Weg gegeben. „Für uns ist das schon Routine“, sagte der Gruppenführer Wassergefahren des THW Ortsverbandes Hann. Münden, Michael Tomuschat. „Wir waren bisher immer dabei, eine tolle Aktion.“

Und alle 48 Schwimmer sind wohlbehalten in Vaake angekommen.

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