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DGH-Abriss in Bonaforth zugestimmt

Einigkeit über Erhalt des Kindergartens DGH-Abriss in Bonaforth zugestimmt

Das Dorfgemeinschaftshaus Bonaforth soll abgerissen und neu gebaut werden: Der Stadtentwicklungsausschuss des Mündener Rates hat dem Verwaltungsvorschlag mit großer Mehrheit zugestimmt, ebenso einem Änderungsantrag der SPD, nach dem die Kindergartengruppe vorübergehend in andere Räume umziehen, dem Dorf aber erhalten bleiben soll.

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Das Dorfgemeinschaftshaus Bonaforth soll abgerissen und neu gebaut werden: Der Stadtentwicklungsausschuss des Mündener Rates hat dem Verwaltungsvorschlag mit großer Mehrheit zugestimmt, ebenso einem Änderungsantrag der SPD, nach dem die Kindergartengruppe vorübergehend in andere Räume umziehen, dem Dorf aber erhalten bleiben soll.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hann. Münden. Feuerwehrhaus und Wohnungen sollten zunächst weiter genutzt werden, heißt es weiter in der Verwaltungsvorlage.

Die SPD ergänzte den Vorschlag mit Zustimmung des Ausschusses um den Passus, einen Bedarfsplan für Feuerwehreinrichtungen zu erstellen. Auch müssten für Bürgerbegegnungen Ersatzräume bereitgestellt und der "Bürgertreff" an der Projektentwicklung beteiligt werden, forderte Ines Albrecht-Engel (SPD).

Dafür seien im Haushalt 2016 entsprechende Gelder einzustellen. Der Rat soll am 19. November über das DGH entscheiden. Während der Bürgerfragestunde machten Poltiker und Bürger ihrem Unmut über Rat und Verwaltung Luft. Sie stellten etwa die Schimmelproblematik in einigen Gebäudeteilen in Frage.

Peter Sinning (BFMü) forderte eine weitere Expertise über den Befall, bisherige "halbherzige Lösungsversuche" deuteten darauf hin, dass die Verwaltung nun einen lang gehegten Abrissplan umsetzen wolle. Lena Kürschner (Grüne) plädierte für einen Kindergartenbau in Modulbauweise auf einem Teil des Bonaforther Spielplatzes ein. Sie schlug vor, dass sich die Fraktionen auf Grundlage einer Verwaltungsvorlage mit dieser Idee beschäftigen sollten.

"Wenn der Kindergarten in andere Räume zieht, glaube ich nicht, dass es jemals einen Neubau geben wird", so ihre Befürchtung. Kritik gab es auch an der Verwendung des vom Landkreis Göttingen bewilligten Investitionszuschusses in Höhe von 245800 Euro, die nun in die Rathaussanierung statt in die Instandsetzung des DGH Bonaforth fließen sollen.

Das Dorfgemeinschaftshaus sehe der Landkreis nicht als Investivmaßnahme an, heißt es dazu in einer ebenfalls am Montag im Stadtentwicklungsausschuss diskutierten Vorlage der Verwaltung. Mit Mehrheitsbeschluss gegen die Stimme der Grünen im Fachausschuss stimmten die Fraktionen zu, die Mittel aus dem Investitionshilfeprogramm für die Sanierung des historischen Rathauses zu verwenden.

Die Stadtverwaltung habe über einen längeren Zeitraum immer neue Erkenntnisse zum Zustand des Bonaforther DGH gewonnen, die an die Politik weitergegeben worden seien, erwiderte Harald Wegener (BFMü) auf die Kritik aus der Bürgerschaft.

Besonders verwahrte er sich gegen bei anderer Gelegenheit geäußerte Vorwürfe, die Gutachten seien gesteuert worden. Die Untersuchungen hätten "rechtschaffene Gutachter" erstellt. Den Ergänzungsantrag der SPD lobte Wegener als "gangbaren Weg. Wir wollen alle eine vernünftige Lösung".

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