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Indianer-Wildniscamp ein voller Erfolg

Mittelalterdorf Steinrode Indianer-Wildniscamp ein voller Erfolg

Auf Spurensuche und Büffeljagd sind die Feriencamp-Besucher des Mittelalterdorfs in Steinrode gegangen. Vier Tage erlebten die Jungen und Mädchen im Alter zwischen acht und zwölf Jahren spannende Abenteuer mitten in der Natur.

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Dreißig Jungen und Mädchen kochten beim Indianer-Wildniscamp in Steinrode täglich über offenem Feuer.

Quelle: r

Hann. Münden. Das Ferienangebot des Vereins Libellula stand unter dem Motto „Indianer leben anders“ und war nach Angaben der Mitorganisatorin Ulrike Zander-Platner zweimal ausgebucht. In der ersten Woche der niedersächsischen Ferien kamen Kinder aus Hann. Münden und Umgebung täglich ins Mittelalterdorf. Zum Start der hessischen Schulferien nutzten viele Kinder aus Witzenhausen und den umliegenden Dörfern das Angebot des Vereins.

Termin

Auch in den Herbstferien, in der Zeit vom 9. bis 13 Oktober, veranstaltet der Verein Libellula wieder ein Wildniscamp. Weitere Informationen im Internet unter steinrode.de.

„Besonders spannend fanden die jungen Indianer das Kochen über offenem Feuer und das Bauen von Tippis“, erzählt Zander-Platner. Das täglich entzündete Lagerfeuer musste bewacht und Holz nachgelegt werden. Die jungen Besucher schnitzten außerdem Stöcke und einen Marterpfahl oder webten sich ein indianisches Stirnband.

Für die Mahlzeiten wurden gemeinsam Kartoffeln geschält, Gemüse geschnippelt und Teig angerührt. Ganz nach indianischer Tradition konnten die Jungen und Mädchen zudem ihr eigenes Totemtier herstellen. „Dafür sind wir an den nahe gelegenen Tonsee gewandert, haben den Rohstoff mit bloßen Händen aus dem Wasser geholt und gesäubert“, so Zander-Platner.

Ein wichtiger Bestandteil der Ferienwoche war nach Angaben von Zander-Platner das tägliche musikalische Ritual. Mit selbst geschnitzten Trommelstöcken wurden Takt und Rhythmus trainiert. Ein indianisches Lied zur „Ehrung von Mutter Erde“ wurde ebenso zelebriert. sw

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