Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Fitnesszentrum für 1700 BBS-Schüler

Studio im früheren Schweißkeller Fitnesszentrum für 1700 BBS-Schüler

Spinning, Stretching und Gewichte stemmen: An den Berufsbildenden Schulen (BBS) Hann. Münden können Schüler ab sofort in einem 320 Quadratmeter großen Fitnessraum mit mehr als 20 Geräten trainieren. Finanziert wurde des vermutlich einzige Fitnesscenter in einer Schule im Kreis Göttingen durch Sponsoren.

Voriger Artikel
Naturpark Münden mit neuem Programm
Nächster Artikel
SPD Hemeln will Ort Freifunkrouter stiften

Ausgebildete Trainer zeigen im umgebauten Schweißkeller während der Eröffnungsfeier, wie guter Fitnesssport aussieht.

Quelle: Pförtner

Hann. Münden. „Aus dem Schweißkeller wurde ein Schweißraum.“ Ein Wortspiel, das während der Eröffnungsfeier am Donnerstag schnell die Runde machte: Wo früher Lehrlinge aus dem Metallbereich mit heißer Flamme geschweißt haben, sollen die Schüler künftig sportlich ins Schwitzen kommen: auf etwa 25 Spinning-Rädern, an 20 professionellen Fitnessgeräten für Kraft und Ausdauer, an klassischen Hantel-Bänken und mit Fitnessübungen auf dem speziellen Boden vor einem großen Spiegel - Musikanlage inklusive.

„Wir wollen den Fitnessstudios in der Region keine Konkurrenz machen“, versicherte Schulleiter Gerd Reddig. Ziel sei es, den Schülern eine gesunde Lebensweise zu vermitteln - durch viel Bewegung und gesunde Ernährung. Das schuleigene Studio sei eher als Einstieg zu sehen, um die Jugendlichen für mehr gesunden Sport auch in der Freizeit zu begeistern.

Das sieht auch Jürgen Beute so. Der Betreiber des Balance Fitnessstudios in Hann. Münden. gehört zu den Initiatoren, hat die Fitnessgeräte gestiftet und damit den Löwenanteil der Investitionen in Höhe von etwa 125 000 Euro getragen. Zu den weiteren Sponsoren gehören die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, das Mündener Spendenparlament, Isophon Glas und Novelis. Der Landkreis Göttingen hat den Umbau als Schulträger fachlich unterstützt. Weil Fitnesssport nicht zum Curriculum für den Unterricht gehört, sei eine finanzielle Förderung nicht möglich gewesen, erklärte Landrat Bernhard Reuter (SPD), das Projekt „begeistert trotzdem ungemein“.

Genutzt werden sollen die Geräte während der Schulzeit - im Unterricht und unter Anleitung der Sportlehrer. Dazu gebe es eine Übungseinheit für Schüler der Sprachlernklassen für Flüchtlinge an der Schule mit insgesamt 1700 Schülern. Ob der Raum irgendwann darüber hinaus geöffnet wird, sei noch offen. Berufsschüler Timo Priester findet das neue Studio „richtig super“. Die Geräte seien sehr professionell und durch die Kellerlage habe es „einen ganz besonderen Charme“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Das Tanz-Team des TSC-Schwarz-Gold Göttingen