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Flüchtlinge verlassen Polizeiakademie

Nach Rosdorf und Hahnenklee Flüchtlinge verlassen Polizeiakademie

Die letzten der in der Mündener Polizeiakademie untergebrachten Flüchtlinge haben ihre provisorische Unterkunft in Gimte verlassen. Die 266 Menschen, darunter 86 Kinder, seien am Montagmorgen mit sechs Bussen der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen in die Notunterkünfte nach Rosdorf und Hahnenklee gebracht worden, teilt die Polizeiakademie weiter mit.

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Gimte/Rosdorf. Die Abreise ebenso wie die vier Monate Unterbringung sei "völlig ruhig und entspannt" verlaufen, so die Polizei weiter.

Nachdem die Asylsuchenden die Information ihrer Verteilung auf die beiden Unterkünfte erhalten hatten, packten sie ihre Koffer, räumten die Zimmer und verabschiedeten sich von den Mitarbeitern der Bildungseinrichtung. Vorsorglich erhielt nach dem Frühstück jeder von ihnen ein Lunchpaket.

"Es war richtig und wichtig, Menschen in Zeiten der Not vorübergehend ein Dach über dem Kopf zu bieten", erklärte Akademiedirektor Dieter Buskohl. "Ich bedanke mich bei meinen Mitarbeitern für die fürsorgliche Begleitung der Flüchtlinge."

Das Niedersächsische Innenministerium hatte vor fünf Tagen die Schließung der Notunterkunft am Mündener Polizei-Ausbildungsort beschlossen. Insgesamt beherbergte die Polizeiakademie 634 Flüchtlinge. Die meisten von ihnen stammen aus dem Ländern Syrien, Irak, Iran, und Afghanistan. Vereinzelt wurden auch Menschen aus Pakistan, Serbien, Eritrea, Tschetschenien und Georgien erfasst.

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