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Fünf Rockbands spielen auf dem Tanzwerder

„Rock for tolerance“ Fünf Rockbands spielen auf dem Tanzwerder

Überrascht hat sich Robert Maaßen, Organisator des Festivals „Rock for tolerance“ am Freitagabend über den großen Zuspruch zur Kick-off-Veranstaltung gezeigt: Rund 30 Ehrenamtliche trafen sich zur weiteren Planung des diesjährigen Events gegen Fremdenfeindlichkeit.

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Marco Hepe, Robert Maaßen, Daniel Koch und Joude Boozan sind die Organisatoren des diesjährigen Open-Air-Festivals Rock for Tolerance.

Quelle: Susanne Wesche

Hann. Münden. . Die ursprüngliche Idee, das Rockkonzert wie im vergangenen Jahr im Geschwister-Scholl-Haus auszurichten, wich dem Wunsch, die Veranstaltung noch größer und öffentlichkeitswirksamer umzusetzen. „Wir hatten die Zusage des Campingplatzbetreibers Uwe Busch bereits in der Tasche“, erklärte Maaßen, doch erhebliche Sicherheitsbedenken mangels ausreichender Fluchtwege habe die Stadtverwaltung veranlasst, den Veranstaltungsort nicht zu genehmigen. Dennoch habe man nach Angaben von Maaßen umgehend von Bürgermeister Harald Wegener (BFMÜ), der auch in diesem Jahr als Schirmherr des Festivals fungiert, Alternativvorschläge für die Open-Air-Veranstaltung erhalten. 
„Sicherheit geht vor“, betonte Wegener, der sich zum Kick-Off bei den Organisatoren für ihren Einsatz ausdrücklich bedankte. „So eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, erfordert Kreativität und ist sehr zeitbindend. Daher ist ihr Einsatz, nicht selbstverständlich“, lobte er das Orgateam. 
Fünf Bands zeigen am 15. Juli ab 15 Uhr Flagge gegen Fremdenfeindlichkeit. Austragungsort wird der Parkplatz am Tanzwerder sein. Hier stellen laut Angaben von Maaßen, die Mündener Versorgungsbetriebe eine kostenfreie Bühne auf dem Wiesengelände direkt am Wasser zur Verfügung. Den musikalischen Auftakt machen Blind Links aus dem Eichsfeld. Bis 22 Uhr zeigen dann die Mündener Bands Lost Brian und Best Beforde Monday sowie Badass Bastards aus Göttingen und Yugonaughty ihr Können.
Zudem wird es wieder die „Wall of love“ geben. Hier können sich Unternehmen und Privatpersonen gegen eine Spende präsentieren. „Das Geld geht  1:1 an soziale Projekte in Hann. Münden“, erklärt Marco Hepe, Mitorganisator und Mitglied des Mündener Spendenparlaments. Der Erlös in Höhe von 4000 Euro aus dem vergangenen Jahr sei nach seinen Angaben inzwischen verteilt. Für soziale Organisationen und Institutionen gibt es am 15. Juli eine große Ausstellungsfläche, auf der einzelne Projekte und Initiativen vorgestellt werden können.

Von Susanne Wesche

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