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Gastwirte an der Tillyschanze widersprechen Ruhestandsmutmaßungen

Kein Gedanke, aufzuhören Gastwirte an der Tillyschanze widersprechen Ruhestandsmutmaßungen

. Die Idee, Tanzwerder und Tillyschanze mit einer Seilbahn zu verbinden, gefällt Marlies Scheffel und Reinhold Heck, Eigentümer der dortigen Waldgaststätte. Der beim Besuch von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) geäußerten Mutmaßung, sie wollten sich in den Ruhestand zurückziehen, widersprechen beide mit Nachdruck.

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Tillyschanze soll per Seilbahn mit Tanzwerder verbunden werden.

Quelle: CH

Hann. Münden. Ihr Beruf als Gastronomen bereite ihnen nach wie vor Freude, sagt Marlies Scheffel. „Wir hoffen, wir können das lange noch weiter machen.“ Bislang hegten weder sie selbst noch ihr Partner Ruhestandspläne. Die im Umfeld von Weils Besuch gefallene Behauptung habe sie deshalb sehr verwundert. Ebenso viele ihrer Kunden, die sich bereits gemeldet hätten. „Noch bestimmen wir selbst, wann wir aufhören wollen“, erklärt die 74-Jährige resolut.

Gegenüber dem Verein Touristik Naturpark Münden hätten sie lediglich kundgetan, nach Überschreiten des 70. Lebensjahres ein wenig kürzer treten zu wollen. „Das heißt, wir wollen über den Touristik-Verein nicht mehr groß werben und Anmeldungen für Gruppen lieber selbst annehmen, damit wir uns das einteilen können.“ Ansonsten ändere sich nichts an den Öffnungszeiten oder der Speisekarte der Gaststätte.

Weil hatte im Zuge seines Besuches angekündigt, das Land finanziere eine Studie, um die Machbarkeit zu prüfen. Die Seilbahninitiative finden Heck und Scheffel „sehr gut“, sind aber etwas irritiert, dass sie bislang nicht darauf angesprochen worden seien. „Sehr interessiert“ an den Überlegungen sind auch die Mitglieder der Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze, betont deren Sprecher Heinz-Peter Schwarze auf Anfrage.

„Der Bedarf ist da – schon wegen der vielen älteren Besucher würde sich das sicher rechnen“. Der Verein würde die privat angestoßene Initiative unterstützen, plädiert aber dafür, nicht an einen Ersatz des Traditionsgasthauses zu denken, sondern es als Ergänzung zu betrachten. „Dort könnte doch noch eine zweite moderne Gastronomie entstehen“, regt Schwarze an. Spekulationen, die Betreiber der auf hessischem Gebiet liegenden Gaststätte wollten aufhören, seien geschäftsschädigend.

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