Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 9 ° heiter

Navigation:
Sandstrand auf dem Tanzwerder

Ideen für ein Tourismuskonzept Sandstrand auf dem Tanzwerder

Mountainbike-Strecken durch den Wald, einen Kletterpark, Kultur auf dem Doktorwerder, einen Sandstrand am Tanzwerder, Fun-Sport-Angebote auf der Fulda: Der Hann. Mündener Verein Pro Tourist hat am Dienstagabend im Laubacher Flux-Biohotel Ideen für ein Tourismuskonzept gesammelt.

Voriger Artikel
NPD: Adelebsen statt Hann. Münden
Nächster Artikel
Guckucksnest muss schließen
Quelle: Pförtner/Archiv

Laubach. Empört über die Pläne des Rates der Stadt, eine Fremdenverkehrsabgabe einführen, haben sie sich zusammengefunden. Einzelhändler, Gastronomen und Hoteliers gründeten mit anderen Geschäftsleuten den Verein Pro Tourist. „Wir wollen den Fremdenverkehr finanziell unterstützen“, betonte Vorstand Christiane Langlotz. Die Unternehmer müssten aber mitbestimmen dürfen, wofür die Mittel verwendet würden. Inakzeptabel sei es, dass das Geld, wie vom Rat geplant, unter anderem für die Unterhaltung des Museums, der öffentlichen Toiletten oder der Wallanlagen verwendet werden könnte.

Apotheker Hans-Peter Herbort, der das Treffen leitete, mahnte an, die touristischen Zielgruppen genauer zu bestimmen und gezielter anzusprechen. Mehrere Unternehmer verlangten mehr Angebote für junge Menschen und junge Familien. Auch Wohnmobilisten und Camper gelte es verstärkt in den Blick zu nehmen. Herbort forderte, dass im Werbematerial des Touristikvereins auch auf Angebote in Hessen, an der Oberweser und im Harz hingewiesen werden sollte.

Die Geschäftsleute sprachen grundlegende Themen an. Die Innenstadt müsse sauberer, wucherndes Unkraut gerupft, die versifften Stelen der Wasserspiele am Rathaus gereinigt werden. Sie bemängelten eine schlechte Ausschilderung der Parkplätze und der Radwege. Breiten Anklang fanden die Vorschläge eines gastronomischen Angebots am Dielengraben oder eines Sandstrands auf dem Tanzwerder mit Biergarten und Fun-Sport-Angeboten auf der Fulda.

Auch Selbstkritik äußerten die Selbstständigen. Mit „Untergangsszenarien“ eines „sterbenden Hann. Mündens“ sei niemandem geholfen. Martin Rudolph, Göttinger Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer, forderte den Verein auf, das Gespräch mit der Politik zu suchen. Im Vorfeld der Kommunalwahl soll es nun eine Diskussionsveranstaltung mit Parteivertretern geben.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Gänseliesel-Wahl