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Gilde und Stadt richten „Hann. Münden live“ aus

Veranstalter rechnen mit 10.000 Stadtfest-Besuchern Gilde und Stadt richten „Hann. Münden live“ aus

Schrille Outfits, geschminkte Gesichter und Varieté-Einlagen bietet die Coverband Atomic Playboys aus Hamburg. Die Rock- und Pop-Musiker treten am Sonnabend, 11. Juni, um 21.30 Uhr beim Stadtfest „Hann. Münden live“ als letzte von sechs Gruppen auf. Programm gibt es auch am Sonntag, 12. Juni.

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Schrille Outfits, geschminkte Gesichter und Varieté-Einlagen bietet die Coverband Atomic Playboys aus Hamburg.

Quelle: r

Hann. Münden. Seit einem Jahr bereiten die Mündener Gilde und die Stadtverwaltung das Fest vor, das sich erstmals über zwei Tage erstreckt. Bei der Auswahl der Musikgruppen hat Robert Maaßen geholfen. Er spielt bei der Mündener Band Hexaphonics, die am Sonnabend ebenfalls mit dabei ist.

„Zu hören sind auf der Bühne am Kirchplatz Local Heroes aus Hann. Münden und Duderstadt, Göttingen und Kassel“, kündigt Michael Kühlewindt, der Vorsitzende der Gilde, an. Für jeden Geschmack sei etwas dabei: Soul, Pop, Rock und Balkan Punk. Nur auf Hiphop hätten die Veranstalter in diesem Jahr verzichtet. Bis Mitternacht werde gefeiert.

Am Sonntag sorgt das Duo Madison für Unterhaltung. Viele Geschäfte haben in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Auf dem nahen Rathausplatz gibt es in diesem Jahr dagegen kein Programm. „Das Rathaus, das saniert wird, ist eingerüstet“, erklärt Kühlewindt. Die Veranstalter rechnen wie in den Vorjahren mit rund 10.000 Besuchern. „Sofern das Wetter mitspielt“, so der Vorsitzende.

„Wir lassen uns das Fest 8500 Euro kosten“, sagt Gilde-Kassenwart Ulrich Böhmer. „Noch einmal so viel Geld steuert die Stadt bei“, berichtet Jürgen Liebrecht, der den Fachbereich Sicherheit und Ordnung leitet. Die Stadt kommt unter anderem für den Strom und die Stadtreinigung auf. Für Heimatfeste sind im städtischen Haushalt 25.000 Euro vorgesehen, neben Hann. Münden live noch für das Sattelfest und den Bauernmarkt.

Die Stadt beteiligt sich alle zwei Jahre an der Ausrichtung des Stadtfestes. Dieses ist an die Stelle des wesentlich größeren Rosenfestes getreten, das die Dreiflüssestadt bis 2012 immer im Juni gefeiert hat. Damals wählten die Mündener noch eine Rosenfee und als deren Gefolge zwei Rosenelfen. In der ganzen Stadt gab es Stände. Auf mehreren Bühnen spielten Bands. Dann kürzte die verschuldete Stadt jedoch im Zuge der Haushaltskonsolidierung die Mittel.

„Das Konzept hatte sich aber auch überlebt“, meint Kühlewindt. Die Gilde sei kritisiert worden, weil einige die Wahl einer Rosenfee für nicht mehr zeitgemäß gehalten hätten. Seit 2013 gebe es nun das Altstadtfest Hann. Münden Live.

Es spielen acht Bands

Sechs Bands treten am Sonnabend, 11. Juni, beim Stadtfest „Hann. Münden live“ auf. Den Auftakt machen Mykket Morton aus Kassel, die von 13 Uhr an melodiösen Indie-Folk-Pop bieten. Weiter geht es mit der Band N-Gin aus Hann. Münden, die eine Mischung aus Soul und Pop spielen.

Rockig wird es mit Marilyn's Cage aus Duderstadt um Sänger Andreas Leinemann. Verzerrte Gitarren gibt es bei der Balkan-Punk-Rock-Band Yugonaughty aus Hann. Münden und Göttingen zu hören.

Für rockigen Pop mit Flötenbegleitung sorgt die Mündener Band Hexaphonics. Den Abschluss macht die Hamburger Coverband Atomic Playboys, die neben Rock-Klassikern auch Schlager und Neue Deutsche Welle spielen.

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