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Guckucksnest muss schließen

Aus für Mündener Veranstaltungsgelände Guckucksnest muss schließen

Künftig gibt es keine Flohmärkte und kein Indoor-Soccer mehr im Hann. Mündener Ortsteil Volkmarshausen. Das Veranstaltungsgelände Guckucksnest an der Tonlandstraße 4 wird zum 30. April 2017 aufgegeben. Der neue Eigentümer, die Firma Knüppel Verpackungen, will dort bauen.

Tonlandstraße 4, Volkmarshausen 51.43875 9.66189
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Quelle: Archiv

Volkmarshausen. „Wir haben auf unserem 1974 an der Tonlandstraße 2 erworbenen Betriebsgelände keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr“, erläutert Knüppel-Geschäftsführer Gerd Hahn auf Anfrage. Deshalb habe seine Firma im März von der Fred Stemmer Beteiligungs- und Grundstücksverwaltungs GmbH das 25.000 Quadratmeter große Nachbargrundstück erworben. Die vier Hallen, die dort stünden, würden abgerissen.

„Als erstes errichten wir auf einer 2.000 Quadratmeter großen Teilfläche ein neues Papierlager“, kündigt Hahn an. Die Planungen liefen derzeit. Noch in diesem Jahr würde seine Firma den Bauantrag einreichen. In der zweiten Hälfte des Jahres 2017 begännen die Bauarbeiten. Knüppel beschäftige an mehreren Standorten 500 Mitarbeiter. In der Zentrale in Volkmarshausen seien 120 Menschen tätig. Der Grundstückserwerb sichere der Standort langfristig.

Kalt erwischt hat den Verkauf Niklas Rönnfeldt, dessen Pachtvertrag Ende April ausläuft. „Solche Hallen gibt es nirgendwo sonst in Hann. Münden“, ist er überzeugt. Seit Juni 2014 betreibt der gelernte Bürokaufmann in Volkmarshausen die Sportarena Münden. Die Firma Stemmer hat ihm in den beiden mittleren Hallen eine Soccer-Arena mit zwei Spielfeldern eingerichtet. „Im Winter habe ich von morgens bis abends zu tun“, sagt der Unternehmer. Als Fußballspieler sei er unter Sportlern bekannt. Neben Vereinen nutzten Firmen und Schulen die Hallen. Rönnfeldt richtet auch Partys aus und vermietet die Räume für Feiern.

Mit dem Verkauf des Grundstücks enden auch die Flohmärkte, die Diana Stemmer aus Meensen seit dem Jahr 2010 auf dem Gelände organisiert. Auch Stemmer, die Nichte von Fred Stemmer, weiß nicht, wo sie ihre Märkte künftig ausrichten soll. Arbeitslos werde sie nicht, betont sie. Sie habe noch einen Vollzeitjob. Die Märkte organisiere sie nebenbei.

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