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Fremdenverkehrsbeitrag stößt auf Widerstand

Hann. Münden Fremdenverkehrsbeitrag stößt auf Widerstand

Die geplante Einführung des Fremdenverkehrsbeitrages in Hann. Münden sorgt für Unruhe bei betroffenen Unternehmen, Einzelhändlern und Gastronomiebetrieben. Nach dem Versand von Infoblättern und Erhebungsbögen mehren sich Zweifel über Höhe und Umfang der neuen Abgabe.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hann. Münden. „Das Telefon läuft heiß“, sagt Christiane Langlotz, Zweite Vorsitzende des Vereins Pro Tourist, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, gegen den Fremdenverkehrsbeitrag vorzugehen und bereits alternative Finanzierungsvorschläge für den Tourismus unterbreitet hat. „Die Unternehmer sind verunsichert. Es wurden Berufsgruppen angeschrieben, die bislang die Augen vor dieser neuen Belastung geschlossen haben.“ Man befürchte eine Abwanderung von Unternehmen, Schließung von Geschäften und die Erschwerung von Neuansiedlungen. „Außerdem müssen die Kosten ja irgendwie umgelegt werden. Alles in Hann. Münden wird also teurer werden. Im Endeffekt trägt der einzelne Bürger dann die Belastung.“

Alle betroffenen Unternehmer, aber auch jeder Bürger hat die Chance, sich am Donnerstag, 27. Oktober, um 19 Uhr im Café Aegidius über den Fremdenverkehrsbeitrag und wie man sich dagegen wehren kann zu informieren. Anwesend ist neben den Vorstandsmitgliedern des Vereins Pro Tourist auch Hannes Joachim Synofzik, Fachanwalt für Verwaltungsrecht. sw

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