Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Defizit von 900.000 Euro

Hann. Münden Defizit von 900.000 Euro

Drei Stunden Zeit hat sich der Mündener Finanzausschuss für die Beratung des städtischen Haushalts 2017 genommen. Ein Defizit von 900.000 Euro weist das Zahlenwerk aus, das Bürgermeister Harald Wegener (BFMü) eingebracht hat. Im Januar will der Rat den Haushalt beschließen.

Voriger Artikel
Wildschweine verwüsten Gärten und Sportplatz
Nächster Artikel
Betrunkener verursacht Unfall
Quelle: dpa (Symbolbild)

Hann. Münden. „So lange geben wir den vielen neuen Mitgliedern im Rat die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich an der Beratung zu beteiligen“, erklärte Ulrich Reichel (CDU), der dem Finanzausschuss vorsitzt. Er kündigte eine Klausursitzung der CDU mit der Mehrheitsfraktion im Rat, der SPD, an.

Der umstrittene Fremdenverkehrsbeitrag werde kommen, kündigte Reichel an. Anderenfalls komme es zu Streichungen bei den freiwilligen Leistungen der Stadt im Bereich Tourismus, warnte der Bürgermeister. „Die Verwaltung erhebt derzeit die notwendigen Daten und arbeitet eine Satzung aus“, berichtete Kämmerer Wolfgang Hodan. Ziel sei es, die Abgabe von Juli an zu erheben.

Ein Thema war die Rathaussanierung, für die drei Millionen Euro im Haushalt eingestellt sind. Sie wird voraussichtlich zehn Millionen Euro kosten. „Das eingestellte Geld soll nur ausgegeben werden, wenn wir eine sehr hohe Förderung erhalten“, stellte Reichel klar. Von wem Fördermittel kommen sollten, sei derzeit „nicht sichtbar“, erklärte Kämmerer Hodan.

Über die Probleme Hann. Mündens, sich mit Dransfeld und Staufenberg auf eine interkommunale Zusammenbarbeit zu einigen, sprach der Bürgermeister. Es sei nicht einfach, die unterschiedlichen Vorstellungen miteinander zu verbinden, so Wegener. Zudem hätten die Kommunalwahlen zu Verzögerungen bei den Gesprächen geführt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“