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Hochwasserdiskussion im Ortsrat

Ortsrat Reiffenhausen Hochwasserdiskussion im Ortsrat

Er reißt im schlimmsten Fall dicke Baumstämme mit sich, bringt Sandsteinmauern zum Einsturz und überflutet Keller. Wie kann sich Reiffenhausen gegen den Schleierbach schützen? Mit dieser Frage hat sich der Ortsrat während seiner Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus befasst.

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Im August des vergangenen Jahres standen auch in der Gemeinde Friedland zahlreiche Straßen unter Wasser.

Quelle: Swen Pförtner

Reiffenhausen. Die meiste Zeit des Jahres plätschert der Schleierbach harmlos dahin. Bei Starkregen nimmt er jedoch das Wasser aus umliegenden Wäldern auf. Mitgerissenes Holz sowie Schlamm verstopfen dann die Durchlässe unterhalb der Brücken im Dorf. Das Gewässer tritt Am Schleierbach und an der Bachstraße über die Ufer. Zuletzt war das im August 2015 der Fall.

180.000 Euro für Hochwasserschutz

„Angesichts der Schäden hat Friedland ein Gutachten zum Hochwasserschutz im Gemeindegebiet in Auftrag gegeben“, informierte Johann Schustek, der allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, den Ortsrat. Nach Priorität geordnet sollen Vorschläge in den kommenden Jahren umgesetzt werden. 2017 stehen dafür erstmals 180.000 Euro zur Verfügung.

„Es ist eventuell möglich, Wasser im Bereich der angrenzenden Wälder und Wiesen zurückzuhalten“, sagte Schustek. Solche Pläne habe es bereits Anfang der 80er-Jahre gegeben. Ein Ausbaggern des Bachs oder eine Verbreiterung der Durchlässe sei dagegen schwierig.

Kosten müssen gedeckt sein

Der Ortsrat befasste sich zudem mit der Zukunft der E-Bike-Station, die der Landkreis im September im Dorf eröffnet hat. „Die Gemeinde Friedland übernimmt die Station, wenn sich ein ortsansässiger Verein um den Betrieb kümmert“, führte Schustek aus. Die Vermietung der vier Räder, die bisher kostenlos zur Verfügung standen, muss genug Geld zur Deckung der laufenden Kosten einbringen.

Das Online-Buchungssystem schlägt derzeit mit jährlich 900 Euro zu Buche, die Wartung der Bikes mit 260 Euro und die Versicherung mit 180 Euro. Schustek hält das angesichts der bisherigen Ausleihen für realistisch. mic

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