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Hoffen auf mutige Investoren

„Cornpickers Hühnerstall“ steht Zwangsversteigerungstermin bevor Hoffen auf mutige Investoren

Penelope Nayudu hofft, dass es in der früheren Musikgaststätte „Cornpickers Hühnerstall“ in Mielenhausen wieder Kultur geben wird. Doch dazu müssten sich erst einmal mutige Investoren für die Immobilie samt Wohnhaus finden. Scheitert Nayudus Käufersuche, kommt es im Juni zur Zwangsversteigerung.

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Sucht nach einem Käufer für „Cornpickers Hühnerstall“ samt angrenzendem Wohnhaus.

Quelle: Harald Wenzel

Mielenhausen / Hann. Münden. Vor einem Jahr hatte es bereits einen ersten Zwangsversteigerungstermin am Amtsgericht Hann. Münden gegeben. Den hatte die Sparkasse Münden als Gläubigerin für das Gaststättengebäude in die Wege geleitet. Es gab zwar ein Gebot, das aber zu niedrig war, so dass Rechtspfleger Thorsten Stünkel den Zuschlag versagt hatte. Schuldnerin Nayudu erhielt zunächst Aufschub, weil sie sowohl für das zur Gaststätte umgebaute frühere Stallgebäude - das der Sparkasse als Gläubigerin als Sicherheit dient, als auch das angrenzende Wohnhaus, für das ein anderes Geldinstitut einen Kredit gab, als Einheit verkaufen wollte.

Es habe einige Interessenten gegeben, sagt die 72-Jährige, die nach Erkrankung ihres Mannes und Cornpicker-Gründers Dietmar Brand Immobilie samt Musikkneipe übernahm. Diese hätten auch verschiedene Ideen für eine Nutzung des Anwesens gehabt, aber am Ende traute sich doch keiner.

Dabei ist sich Nayudu sicher, dass es mit einem neuen Konzept auch wieder Musik und Kultur in Mielenhausen geben könnte, vielleicht zusammen mit einem Restaurant. Vor allem aber auch, wenn das Konzept „multi-kulti“ wäre, wie Nayudu sagt, und wenn mögliche Investoren Partner aus der stattlichen Gruppe der Einwanderer in Hann. Münden fänden. Das könnte funktionieren, glaubt die Wissenschaftlerin im Ruhestand. Sie würde gerne Kontakte zu Bands vermitteln, die einst in „Cornpickers Hühnerstall“ auftraten.

Käme allerdings bei der nun für Juni anberaumten Zwangsversteigerung nur „Cornpickers Hühnerstall“ unter den Hammer, so Nayudus Befürchtung, dann könnte sich das negativ auf den Verkauf des Wohnhauses auswirken - ja nach Nutzungsvorstellungen des neuen Eigentümers.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016