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"Ich verbinde mein ganzes Leben mit dieser Stadt"

Homecoming-Party in Hann. Münden "Ich verbinde mein ganzes Leben mit dieser Stadt"

Wie bereits im vergangenen Jahr haben auch am Freitagabend wieder mehr als 300 Jugendliche das Angebot des Stadtjugendrings genutzt und sind zur Homecoming-Party ins Geschwister-Scholl-Haus nach Hann. Münden gekommen.

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Patrick Schmand, Pascal Drube, Jasmin Schminke und Ralf Paul (v.l.) haben sich auf der Homecoming-Party wieder getroffen. Yannick Stryga und Robin Konietzny (vorn) vom Stadtjugendring Hann. Münden haben die Party für alle Heimkehrer organisiert. Im Hintergrund: DJ Henny Alvero sorgte für Stimmung.

Quelle: Wesche

Hann. Münden. Eigentlich habe er seine neue Heimat in Frankfurt gefunden, verrät der 26-jährige Patrick Schmandt. Doch die Heimreise in der Weihnachtszeit sei Pflicht. Hier besucht der Finance-Student seine Familie und meint: „Die Homecoming-Party beim Stadtjugendring ist dann auch Pflicht“. Gern nutze er das Angebot, um seine alten Schulfreunde wiederzutreffen. „Wir sehen über Facebook zwar immer, wo die anderen gerade stecken, aber ein persönliches Gespräch ist dadurch nicht zu ersetzen.“

Auch Jasmin Schminke freut sich darauf, die Schüler ihres Abijahrgangs vom Grotefend-Gymnasium wiederzutreffen. Die 25-Jährige habe nach der Schule eine Ausbildung in Kassel absolviert und sei danach in den Schwarzwald gezogen, um Steuer- und Prüfungswesen zu studieren. Nun hat sie ihren Abschluss in der Tasche und kehrt zurück in die Heimat. „Ich fühle mich in Hann. Münden einfach sicher. Das ist mein Zuhause und ich komme gern zurück.“

Auf der Homecoming-Party treffe sie nach eigenen Angaben aber nicht nur ehemalige Schüler wieder. Besonders freue sie sich darauf, auch ihre Mannschaftskolleginnen vom Volleyball-Verein in die Arme schließen zu können.Der 26-jährige Pascal Drube hat seinen Wohnort nicht verlassen. Er studierte in den vergangenen Jahren Umweltingenieurwesen und ist täglich von Volkmarshausen zur Uni nach Kassel gependelt. „Ich hatte nie das Bedürfnis, weg gehen zu müssen“, berichtet Drube schmunzelnd. Ende dieses Jahres hat er seine Masterarbeit geschrieben und wird auch weiterhin in der Region bleiben. „Ich verbinde mein ganzes Leben mit dieser Stadt.“ Einzig die Kultkneipe Kurbelkasten fehle ihm.

„Das waren schon tolle Zeiten dort.“Nach seiner Ausbildung in Göttingen ist der aus Imbsen stammende Ralf Paul für ein Praktikum nach Hamburg gegangen. Seitdem hat er im Norden seine neue Heimat gefunden und arbeitet dort in der Medienberatung. „Ich habe in Hamburg ein viel kleineres soziales Umfeld als in Hann. Münden.“ Dennoch fühle sich der 27-Jährige wohl, meint aber: „Meine Basis ist hier.“Auch er freue sich auf die vielen bekannten Gesichter, die nicht nur zur Homecoming-Party ins Geschwister-Scholl-Haus kommen, sondern auch auf die traditionelle Knutschfleckparty am 25. Dezember.

„Die neue deutsche Welle hat uns schon damals fasziniert.“ Und so traf er sich bereits am Freitagnachmittag kurzerhand mit einigen alten Freunden zum Musizieren. „Wir haben ein paar Songs improvisiert und aufgenommen.“ Auch das gehöre inzwischen für ihn zur jährlichen Weihnachtstradition, wenn er zurück nach Hann. Münden kommt.

Von Susanne Wesche

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