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Ideen für neues Mehrgenerationenhaus

Hann. Münden Ideen für neues Mehrgenerationenhaus

Als künftigen „Begegnungsort, an dem das Miteinander von jung und alt gelebt wird“ hat Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener (BFMÜ) das neue Mehrgenerationenhaus (MGH) am Dienstagabend bezeichnet. Während der ersten öffentlichen Informationsveranstaltung zum MGH wurden neue Projektideen gesammelt.

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Hanna Schädel, Mitarbeiterin des Hann. Mündener Kinder- und Jugendbüros erklärte auf einer Infoveranstaltung zum neuen Mehrgenerationenhaus, welche Projekte künftig umgesetzt werden könnten.

Quelle: sw

Hann. Münden. Seit 2009 bemühten sich, laut Wegener, Mitarbeiter der Verwaltung um einen Zuschuss aus Bundesmitteln, mit denen das Geschwister-Scholl-Haus in der Innenstadt Mündens zum Mehrgenerationenhaus umstrukturiert werden sollte. Diese wurden im Herbst des vergangenen Jahres bewilligt und so fiel mit dem Ratsbeschluss im Januar 2017 der Startschuss für das neue Projekt.
Schon jetzt diene das großzügige Objekt gegenüber des Schlossplatzes „als Anlaufpunkt für alle Generationen“, bestätigt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Julia Bytom. Beispielhaft seien hier der Mittagstisch, der offene Spiele- und Computerbereich für Jugendliche, die Hausaufgabenbetreuung, eine Fahrradwerkstatt für Kinder sowie Spiel-, Bastel-, Strick- und Singgruppen für Senioren.
„Wir haben schon viele Angebote, doch diese reichen noch lange nicht“, erklärte Elke Steden vom  Kinder- und Jugendbüro der Stadt. „Wir wollen Netze spannen, die in schwierigen Zeiten auffangen.“ Dabei sei es nach ihren Angaben wichtig, Angebote für Kinder und Jugendliche, unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft zu schaffen, eine Ehrenamtsbörse einzurichten und eine verlässliche Ferienbetreuung für alle Kinder der Stadt zu etablieren.
Etwa 70 Gäste und Mitarbeiter sozialer Einrichtungen trafen sich am Dienstagabend im neuen Mehrgenerationenhaus, um über eine Ausweitung der bestehenden Angebote zu diskutieren und neue Projekte zu initiieren. Als „tollen Start“ bezeichnete Julia Bytom die Veranstaltung, auf der nach ihren Angaben 38 neue Ideen gemeldet worden. Diese würden nun auf ihre Machbarkeit geprüft.
Als mögliche Projekte stehen an: Infopoint im MGH gegen Behördendschungel, „Jung hilft alt beim Thema Computer und Smartphone“, Ausbau der Leseförderung, Gesprächskreise zu verschiedenen Themen sowie Fahrdienste aus den Ortschaften zum MGH. „Das Ziel ist der Aufbau eines funktionierenden Netzwerkes für die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen“, betont Bytom. sw

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