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Hegeschau der Jägerschaft Münden

Abschusszahlen für 2015/16 präsentiert Hegeschau der Jägerschaft Münden

Geweihe, Gehörne und Gebisse erlegter Tiere sind bei der Hegeschau der Jägerschaft Münden in Landwehrhagen präsentiert worden. Axel Eichendorff und Uwe Beyer stellten den Streckenbericht für das Jagdjahr 2015/16 vor.

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Quelle: GT

Hann. Münden. In diesem Jagdjahr hätten die Jäger die von der Jagdbehörde der Kreisverwaltung vorgegebene Quote weitgehend erfüllt, heißt es in einer Mitteilung. Laut Dieter Buhse, Vorsitzender der Jägerschaft Münden, kann der Wildbestand nur durch Erfüllung der Abschusszahlen unter Kontrolle gehalten und dadurch ein Überblick über die Altersstruktur und den Gesundheitszustand der Tiere gegeben werden.

Den größten Anteil der erlegten Tiere machte den Angaben zufolge das Rehwild mit 1308 Stück aus. Beim Schwarzwild (Wildschweine) wurden 1187 und beim Rotwild (Hirsche) 196 Tiere erlegt. 607 Waschbären und 580 Füchse blieben auf der Strecke. Dachse (52), Marderhunde (2), Steinmarder (18), Baummarder (5), Hasen (36) und Kaninchen (2) zählten in den meisten Fällen zum sogenannten Fallwild, das heißt, sie wurden überfahren. Abgeschossen wurden außerdem 247 Krähen, 98 Stockenten, 47 Ringeltauben, 65 Elstern und 25 Nilgänse. Verglichen mit den Vorjahren habe es bei den Abschusszahlen nur geringfügige Differenzen gegeben, heißt es weiter.

Die jährliche Hegeschau sei gleichzeitig eine Lehrveranstaltung für Jäger in der Ausbildung, die damit das Wissen aus ihrer Ausbildung vertiefen könnten. Eine Besonderheit in diesem Jahr sei ein abnormes Gehörn eines Rehbocks gewesen: ein „ungerader Achter“. Das fünf Jahre alte und 19 Kilogramm schwere Tier sei von Herbert Roggenbach im August in Bühren erlegt worden. r/bar

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