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Kartenvorverkauf zum neuen Star Wars Film umstritten

Verhandlungen Kartenvorverkauf zum neuen Star Wars Film umstritten

„Star Wars: Das Erwachen der Macht“ ist wohl einer der sehnlichst erwarteten Filme des Jahres. Während die „kleineren“ Kinos in der Region mit dem Kartenvorverkauf begonnen haben, steht dieser bei Cinemaxx noch in den Sternen.

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Quelle: dpa

Göttingen. Auf den Internetseiten des Cinemaxx ist zurzeit nur zu lesen: „Aufgrund von noch laufenden Vertragsverhandlungen mit unserem Partner The Walt Disney Company GmbH können wir den Vorverkauf von Star Wars 7 zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht starten. Sobald wir zu einem positiven Ergebnis gekommen sind, startet der Vorverkauf auch bei uns.“

Diese andauernden Verhandlungen stehen vermutlich in Zusammenhang mit den seit April diesen Jahres veränderten Verleihbedingungen, die unter anderem 53 Prozent des Ticketpreises als Miete von den Kinos verlangen. Zu Beginn des Jahres hatten sich die „kleineren“ Kinos der Region gegen diese Bedingungen gewehrt, indem sie den Kinostart des Films „Avengers: Age of Ultron“ boykottiert hatten. Bei dem Star Wars Film ist es nun andersrum.

Die Pressestelle des Cinemaxx, wie auch die der Disney-Company teilen des Weiteren mit: „Während wir in Vertragsverhandlungen stecken, können wir keine weiteren Auskünfte geben.“ Somit sei nicht absehbar, wann der Vorverkauf starten wird.

„Bei uns sind die Vertragsverhandlungen abgeschlossen und der Vorverkauf hat begonnen. Allerdings wird Star Wars der soweit einzige Disneyfilm bleiben, den wir in unser Programm aufnehmen“, teilt Daniel Wolter vom Northeimer Kino „Neue Schauburg“ mit.

Das Filmcenter Feilenfabrik Duderstadt hat ebenfalls bis vor Kurzem keine Disneyfilme gezeigt. „Wir wollen unseren Gästen allerdings nichts vorenthalten und deswegen die Disneyfilme, von denen wir überzeugt sind, wieder zeigen“, teilt Roy Kleinecke, Leiter des Duderstadter Kinos mit. „Star Wars“ wird vermutlich der erfolgreichste Film des Jahres, die Bedingungen tun weh, aber den Film gar nicht zu zeigen war keine Option“, so Kleinecke.

„Wir haben deutschlandweit mit über 200 Kinos gegen die neuen Bedingungen protestiert. Disney ist stur geblieben und hat sich zu keiner Änderung bringen lassen. Das Cinemaxx noch in Protest verharrt wundert mich“, sagt Kleinecke. Vielleicht denke die Kinokette sie habe eine größere Macht und könne Druck aufbauen um ein paar Prozent rauszuhandeln. Kleinecke gibt lachend zu: „Ich hätte aber kein Problem damit, wenn Cinemaxx den Film nicht zeigen würde.“

Das Kino „Schiller Lichtspiele“ in Hann. Münden sowie die beiden Kasseler Kinos Cineplex und CineStar haben den Vorverkauf ebenfalls bereits gestartet.

Von Kira Gilster

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