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Polizei nimmt Brandstifter fest

Nach Brand in Flüchtlingsunterkunft Polizei nimmt Brandstifter fest

Nach einem Brand in einem Wohnheim für Asylbewerber und Obdachlose im nordhessischen Witzenhausen hat die Kriminalpolizei Eschwege am Donnerstag einen 59-jährigen Mann vorläufig festgenommen. Der Mann, der auch in dem Wohnheim wohnt, hat die Brandstiftung inzwischen zugegeben.

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Ermittler vom Landeskriminalamt (LKA) gehen am 10.08.2016 in Witzenhausen (Hessen) in eine Flüchtlingsunterkunft. Bei einem Feuer im Kellerraum der Flüchtlingsunterkunft sind in der Nacht 22 Bewohner leicht verletzt worden.

Quelle: Pförtner/dpa

Witzenhausen. Einen fremdenfeindlichen Grund für die Brandstiftung im Keller des Heims streitet der Obdachlose nach Auskunft von Polizei und Staatsanwaltschaft aber ab. Zuvor hatte sich bei den Untersuchungen durch das hessische Kriminalamt der Verdacht auf fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung ergeben. Nach dem Brand habe sich der Mann freiwillig in psychiatrische Behandlung begeben.

 

Die Staatsanwaltschaft Kassel hat nun die Vorführung beim Amtsgericht beantragt. Gegen den 59-jährigen Deutschen wurde Haftbefehl erlassen.

 

Bei dem Brand in dem Mehrfamilienhaus in der Nacht zum Mittwoch waren 22 Menschen, die sich im Gebäude befanden, verletzt worden. Sie wurden mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung in das Krankenhaus Witzenhausen gebracht. Unter den Bewohner war auch ein eineinhalb Jahre altes Kind, das mit seiner Mutter in das Klinikum Kassel gebracht wurde.

 

Der Brand breitete sich im Keller des Gebäudes aus. Durch die starke Rauchentwicklung waren jedoch auch die Räume in Parterre, Ober- und Dachgeschoss betroffen. Rund 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

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