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Krankenhaus: Kritik am Informationsfluss

Hann. Münden Krankenhaus: Kritik am Informationsfluss

In einem offenen Brief an das Niedersächsische Sozialministerium will Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener (BFMü) unter anderem auf besseren Informationsfluss bezüglich des Krankenhausverkaufs drängen. Das hat Wegener während eines Treffens des Netzwerks „Zukunft der Gesundheitsversorgung“ angekündigt.

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Quelle: Hinzmann/Archiv

Hann. Münden. Eines der Themen war die Situation in der Krankenhausversorgung in der Stadt Hann. Münden. Seit April ziehen sich die Verhandlungen um den Verkauf der Mündener Krankenhäuser – ursprünglich in Trägerschaft der mittlerweile insolventen AWO Gesundheitsdienste. Ein langer Zeitraum für Mitarbeiter, die um ihre Arbeitsplätze fürchten. Während des Treffens forderten Mitglieder des Netzwerks „Zukunft der Gesundheitsversorgung in Hann. Münden und Umgebung“, dass sich die örtliche Politik mehr einbringen müsse.

 
Auf Initiative der Grünen im Mündener Rat diskutieren die Fraktionen derzeit über eine Resolution für den Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Hann. Münden. Auch das Forum der Netzwerks-Veranstaltung plädierte für einen solchen Appell: Die Landespolitik, insbesondere das Sozialministerium, müsse stärkeren Einfluss auf die Entwicklung in Münden nehmen. Eine Resolution, so Wegener, sei derzeit nicht das richtige Mittel. Es seien noch zu viele Fragen offen. Nicht einmal die Stadt erhalte ausreichende Informationen. Er bot an, für das Netzwerk die Fragen in einem offenen Brief zu formulieren.

 
Die Linke im Kreistag Göttingen hat derweil angeregt, die Kreisverwaltung möge prüfen, ob die Hann. Mündener Krankenhäuser nicht in öffentliche Hand übernommen werden könnten. In einem Antrag zum Kreistag am 9. Dezember fordern sie zudem die Landesregierung auf, das Vorhaben zu unterstützen und den Erhalt der Krankenhausversorgung in Hann. Münden mit dem kompletten Angebot zu erhalten. Michael Kaufmann vom Kreisverband Die Linke Göttingen/Osterode kritisiert darüber hinaus „gewagte Forderungen“ der einzig verbliebenen Bieterfirma WMC, die unter anderem vorsähen, 152 von 541 Stellen zu streichen.

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