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Kreis hat Interesse an Mündener Krankenhaus

Kreistag Kreis hat Interesse an Mündener Krankenhaus

Nach dem Finanzausschuss hat jetzt auch der Kreistag des Landkreises Göttingen in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen, dass ein Kaufangebot für die Immobilie des Krankenhauses Hann. Münden in der Burkhardstraße abgegeben werden soll. Das hat Ulrich Lottmann, Sprecher der Kreisverwaltung auf Tageblatt-Anfrage bestätigt.

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Immobilie des Krankenhauses Hann. Münden an der Burkhardstraße

Quelle: Hinzmann/Archiv

Hann. Münden. Landrat Bernhard Reuter (SPD) soll dem Insolvenzverwalter ein Kaufangebot abgeben. Wie hoch dieses ausfällt, darüber machte Lottmann keine Angaben. Die Krankenhaus-Immobilie in Münden wird zum Jahresende frei. Der Landkreis wolle das Gebäude zwar aktuell für die Unterbringung von Flüchtlingen kaufen, erklärte Reuter am Mittwoch im Kreistag. „Wir brauchen es aber auch darüber hinaus.“ Der Kreis wolle den Gebäudekomplex zu einem Zentrum für Bildung, Qualifikation und Integration entwickeln. Dafür sollen laut Lottmann Gespräche mit möglichen Partnern geführt und bis März ein Konzept erarbeitet werden. Langfristig könnte der Gebäudekomplex auch für Sozialwohnungen genutzt werden.
Die Immobilie soll für die Unterbringung von maximal 250 Flüchtlingen genutzt werden, sagte Lottmann, vorerst aber sei der Landkreis in der Lage, die ihm zugewiesenen Flüchtlinge dezentral unterzubringen.

 
Für den Kauf von Immobilien sei im Kreishaushalt 2016 rund eine Million Euro eingestellt. Neben dem Krankenhaus Münden habe der Kreis auch die Liegenschaft beim Schloss Wollershausen und ein weiteres Haus in Münden im Auge.
Die Gewerkschaft Verdi fordert, dass der Verkaufserlös für die Krankenhausimmobilie „unmittelbar den von Arbeitsplatzabbau bedrohten Beschäftigten der Kliniken zugute kommen“ und für eine Transfergesellschaft bereitgestellt werden müsse, so Julia Niekamp, bei Verdi zuständig für die insolventen Kliniken der Awo-Gesundheitsdienste in Münden.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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