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Längste Pause vier Stunden

Hedemünden Längste Pause vier Stunden

Der Fahrer, der mit seinem Lastwagen eine 93-stündige Tour hinter sich gebracht hatte, hat während der gesamten fast viertägigen Fahrt eine maximal vierstündige Pause am Stück eingelegt. Das hat jetzt die Auswertung der Fahrerkarten ergeben, die die Polizei Göttingen elektronisch ausgelesen hat.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hedemünden. Wie Polizeisprecher Joachim Lüther sagt, sei der 23-jährige Fahrer ausschließlich in Deutschland unterwegs gewesen. Der junge Mann war nach Polizeiangaben am Freitag gegen 2.15 Uhr mit seinem Sattelzug auf der A7 bei Hedemünden in die Außenschutzplanke gekracht, dann steuerte er das Industriegebiet an und rief seinen Chef. Der Bad Karlshafener Chef fuhr nach Hedemünden und meldete sich dann als angeblicher Fahrer bei der Polizei. Der Schwindel flog auf. Später stellte sich zudem heraus, dass der 23-Jährige unter dem Einfluss von Amphetaminen stand. Laut Polizei hatte er „starke Ausfallerscheinungen“.  Um die drastische Lenkzeitüberschreitung zu vertuschen wurden mehrere Karten anderer LKW-Fahrer eingesetzt, von der mindestens eine gestohlen war. Auf Fahrer und Arbeitgeber kommen mehrere Strafverfahren zu. Ein Polizeisprecher: „Lenkzeitüberschreitung, Drogen, Diebstahl, Beihilfe.“

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