Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Ines Kemna begleitet freie Trauungen

Mündener Profile Ines Kemna begleitet freie Trauungen

Am romantischen Seeufer, im eigenen Garten, in einem verlassenen Schloss oder auf dem Dorfplatz – der Fantasie sind bei der Auswahl des geeigneten Ortes für eine freie Trauung keine Grenzen gesetzt. „Immer mehr Paare entscheiden sich gegen eine kirchliche Trauung“, sagt Traurednerin und Hochzeitssängerin Ines Kemna aus Hann. Münden.

Voriger Artikel
Geldspende für ELA Deutschland
Nächster Artikel
Landkreis verkauft Mündener Schwesternwohnheim

Ines Kemna

Quelle: Wesche

Hann. Münden. Manchmal seien die Rituale zu konservativ, das Procedere zu altbacken oder man gehöre keiner Konfession an. Vielleicht wünscht man sich auch eine Trauung zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern beziehungsweise mit seinem Liebsten, der bereits verheiratet war.

Nur sich selbst

Eine freie Trauung ersetzt keine standesamtliche Heirat, vielmehr ist sie eine freie Zeremonie, die dem Paar einen ganz individuellen Rahmen gibt, um „Ja“ zueinander zu sagen. „Die Paare versprechen nicht Gott, füreinander da zu sein, sondern sie sagen es sich selbst. Dies hat einen unkonventionellen, aber sehr innigen Charakter“, sagt Kemna.

Sie begleitet die Liebenden auf dem Weg zu ihrem ganz persönlichen Ritual. „Ich führe sehr intime und vertrauliche Gespräche mit dem Brautpaar.“ So kann sie sich ein umfassendes Bild von den Charakteren machen und ihre Rede, die meist zwischen 45 und 60 Minuten dauert, individuell anpassen. „Lustig wird es auch, wenn die besten Freunde, Trauzeugen oder Eltern die Gespräche begleiten. Diese Situationen ermöglichen oftmals einen breit gefächerten Eindruck von dem Paar", so die 34-Jährige.

„Ich habe den romantischsten Job der Welt“, schwärmt Kemna, die Heiratswillige seit 20 Jahren an ihrem schönsten Tag im Leben begleitet. Eigentlich ist sie Musikerin und hat als Hochzeitssängerin schon vielen tränenreichen Zeremonien beigewohnt und diese mit ihrem Gesang bereichert. „Immer mehr freie Trauungen kamen im Laufe der letzten Jahre hinzu“, und nach einigen Überlegungen und mit der Unterstützung ihres Mannes, „habe ich mich entschlossen, auch als Traurednerin zu arbeiten“.

Immer ein besonderes Erlebnis

Die aus einer Musikerfamilie stammende Künstlerin arbeitete bis 2013 als Personalentwicklerin und Lehrerin und wagte 2013 den Sprung in die Selbständigkeit. „Es war schon immer mein Traum, allein von meiner Musik zu leben.“ Und seit diesem Jahr ist sie nun auch Traurednerin. „Ich möchte, dass jede Hochzeit ein besonderes Erlebnis wird und ich begleite meine Paare auf ihrem Weg dahin – egal, ob als Sängerin, Traurednerin oder beides in Kombination - quasi als singende Traurednerin.“

Von Susanne Wesche

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Tanzende Schneeflocken im "Kauf Park"