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Mündener SPD will freies Internet fördern

Freifunk Mündener SPD will freies Internet fördern

Freien Zugang zum Internet will die SPD den Bürgern in allen städtischen Gebäuden in Hann. Münden und den Ortsteilen ermöglichen. Dort sollen private Initiativen Freifunkrouter aufstellen dürfen. Einen entsprechenden Antrag brachte Dirk Wedekind für die SPD-Fraktion im Stadtrat ein.

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Quelle: Eckermann/Archiv

Hann. Münden. „Das freie WLAN-Netz der Intiative Freifunk Göttingen wächst seit Anfang des Jahres in Hann. Münden rasant“, erklärte Wedekind. Es werde dichter, wenn die Initiative auch in Gebäuden der Stadt und der städtischen Gesellschaften Router aufstellen könnte. Sie würden an vorhandene Internetzugänge angeschlossen. Eine technische Lösung befreie den Anschlussinhaber dabei von der Störerhaftung. Vom freien digitalen Netz profitierten alle, insbesondere aber Flüchtlinge und andere sozial benachteiligte Menschen. 

 

Ein flächendeckender Zugang zum Netz werde aufgrund der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft immer wichtiger, meinte Markus Jerrentrup (CDU). Die Bürger in der Stadt profitierten von den dort verlegten Glasfaserkabeln, die „superschnelles Internet“ böten. Ein Ausbau der Netze werde aber aufgrund der in Zukunft immer größer werdenden Datenmengen notwendig. Jerrentrup verwies auf selbstfahrende Autos oder automatisierte Operationen.

 

Eine „echte Hilfe“ werde der freie und gute Internetzugang für die Jugend in den Dörfer sein, betonte Martin Bretzler (Grüne). Die Ratsmitglieder verwiesen den Antrag einstimmig zur weiteren Diskussion in die Fachausschüsse. Nur Kirsten Klein (Linke) enthielt sich der Stimme.

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