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Neuer Name, neuer Prospekt, neues Konzept

Stagnation bei Übernachtungszahlen im vergangenen Jahr Neuer Name, neuer Prospekt, neues Konzept

Unter neuem Namen hat sich die Erlebnisregion Hann. Münden bei der Internationalen Tourismusbörse (ITB) präsentiert. Um die Gunst der Urlauber wurde unter anderem mit dem neuen Katalog geworben und die neue Werbelinie bereits umgesetzt. Nun fehlt der Stadt aber noch ein Tourismuskonzept.

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Der „Schmucke Jäger“ in Neumünden ist eines der drei Hotels in Hann. Münden, in denen zurzeit Flüchtlinge untergebracht sind.

Quelle: be

Hann. Münden/Berlin. Antje Jahn, Geschäftsführerin des Vereins Erlebnisregion Hann. Münden im Weserbergland, konnte bei der ITB in Berlin den neuen Katalog an gleich zwei Stellen platzieren: Als Teil des niedersächsischen Städtetourismus und am Stand der Grimmheimat Nordhessen, wo auch das Hotel Freizeit Auefeld vertreten war. „Stadt. Land. Flüsse“ steht auf der Titelseite des neuen Prospekts, und in diese Richtung zielt auch die neue Werbelinie, erläutert Jahn. Unter „Stadtkult“ findet man Informationen über Doktor Eisenbarth oder Veranstaltungen, „Landleben“ geht zum Beispiel auf Angebote des Naturparks Münden und „Flüssetour“ fasst zusammen, was der Gast auf und am Wasser erleben und unternehmen kann.

Noch umgesetzt werden soll die Überarbeitung des Internetauftritts, kündigt Jahn an. Ferner will die Erlebnisregion in diesem Jahr verstärkt die Stadtführungen forcieren. Dazu soll es in Kürze eine eigene Broschüre geben, kündigt Jahn an. Erstmals sind zum Beispiel auch abendliche Stadtführungen geplant. Eine Sonntagsöffnung der Tourist-Information im Historischen Rathaus sei allerdings mit dem knappen Budget nicht zu machen.

„Uns stehen gerade einmal 160 000 Euro im Jahr zur Verfügung“, sagt Jahn, „dabei haben wir die höchste Tourismusintensität im Landkreis Göttingen“. Die finanzielle Ausstattung des Tourismus-Vereins ist in Hann. Münden ebenso ein Politikum, wie die Fremdenverkehrsabgabe. Allerdings habe der Rat der Stadt erkannt, dass die Stadt ein Tourismuskonzept als Grundlage für die künftige strategische Ausrichtung Hann. Mündens brauche. Das Gutachten soll im Spätherbst vorliegen.

Hann. Mündens Übernachtungszahlen stagnierten im vergangenen Jahr, bilanziert Jahn. Gegenüber dem Vorjahr gab es nur ein kleines Plus von 0,2 Prozent. Um 1,7 Prozent zurückgegangen ist die Zahl der Gästeankünfte. Neben dem schlechten Wetter im Juni - in diesem Monat betrug das Minus 17,05 Prozent - habe sich auch die reduzierte Bettenzahl bemerkbar gemacht, so Jahn, denn die drei Hotels Schmucker Jäger (40 Betten), Zur Fulda (24) und Werrablick (16) sind mit Flüchtlingen belegt. Die verbleibenden Hotels, sagt Jahn, signalisierten anhand der bisher vorliegenden Buchungszahlen eine gute Auslastung.

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