Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Nutzung nach dem Baukastenprinzip

Erste Ideen zur Konzeptimmobilie im Fachwerk-Fünfeck Nutzung nach dem Baukastenprinzip

Vier Etagen, drei Ideen: Die Konzeptimmobilie in der Mündener Lohstraße soll nach einem Baukastenprinzip revitalisiert werden. Die Ideen reichen dabei von einer Büroeinheit, über kleine Wohnungen bis hin zu einer gemeinschaftsorientierten Nutzung.

Voriger Artikel
Störende Kolosse werden farbig
Nächster Artikel
Wildschweine verwüsten Gärten und Sportplatz

Als Konzeptimmobilie soll das Haus in der Mündener Lohstraße revitalisiert werden (v.l.):  Nicole Prediger; Leiterin des Bereichs Stadtentwicklung, Jens Steinhoff, Prokurist der städtischen Immobilienvermietungsgesellschaft, Dipl. Ing. Holger Hermann Müller sowie Nathalie Heinisch, beide Architekturbüro BAS Kassel sowie der Mündener Denkmalpfleger Burkhard Klapp präsentieren erste Zwischenergebnisse.                  

Quelle: Wesche

Hann. Münden. Alle drei Varianten sind jetzt der Presse vorgestellt worden. Der beauftrage Architekt Holger Hermann Möller aus Kassel präsentierte dabei die drei Nutzungsmöglichkeiten und betonte, dass diese auch zusammen, ähnlich dem Lego-Prinzip, auf den verschiedenen Etagen umgesetzt werden könnten. So entstünde in dem alten Fachwerkhaus, das im Besitz der städtischen Immobilienvermietungsgesellschaft (IVM) ist, eine Büroeinheit im Erdgeschoss. In den darüber liegenden Ebenen könnten große Wohnungen mit 100 Quadratmetern Wohnfläche und offenen Zugängen gebaut werden. Gleichzeitig wäre auch eine weitere Parzellierung in kleinere Wohneinheiten möglich, so Möller.

Das Objekt wurde im Rahmen des Fachwerk-Fünfeck-Konzeptes ausgewählt. In allen beteiligten Städten soll mit Mitteln des Bundes ein Haus exemplarisch saniert werden. Die energetische Aufwertung stehe dabei im Fokus, betonte Nicole Prediger, Leiterin des Bereichs Stadtentwicklung bei der Stadtverwaltung. Dafür soll auch die verputzte Außenfassade der Straßenfront genutz werden. Hier soll ein zusätzlicher Dämmputz aufgebracht werden. Das zur Hofseite sichtbare Fachwerk soll erhalten werden. Innen wäre, nach Aussage des Architekten, das Aufbringen einer dünnen Lehmschicht denkbar. Eine optimierte Heizungsanlage auf dem Dachboden solle  für weitere Energieeinsparungen im Bereich Anlagentechnik sorgen. Auch über eine alternative ökologische Versorgung wede nachgedacht. Noch offen sei jedoch, ob Pellets, Solar oder Photovoltaik zum Einsatz komme, betonte Jens Steinhoff, Prokurist der IVM.

Aufgrund der unterschiedlichen Deckenhöhen sei im Haus keine Barrierefreiheit möglich. Auch von der Installation eines Fahrstuhls haben die Verantwortlichen Abstand genommen. Die abschließenden Planungen sollen zu Beginn des kommenden Jahres veröffentlicht werden. Auch könne dann erst über Kosten gesprochen werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Thema des Tages: Steinträume aus der Toskana