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Ortsrat Lippoldshausen lehnt Gebühren ab

Diskussion um Sporthallennutzung Ortsrat Lippoldshausen lehnt Gebühren ab

„Der Sportverein Lippoldshausen soll auch in Zukunft keine Gebühren für die Nutzung der Mehrzweckhalle bezahlen.“ Das hat Ortsbürgermeister Gerd Hujahn (SPD) während der Ortsratssitzung klargestellt. Er fürchtet um die Erhaltung des „einzigen, noch verbliebenen Treffpunkts“ im Ort.

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Quelle: DPA

Lippoldshausen. „Die Halle ist von Montagmorgen bis Freitagabend voll ausgelastet“, betonte Hujahn gegenüber Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener (BFMü), der an der Sitzung teilnahm. Von Krabbelkindern bis 90jährigen Senioren, so der Lippoldshäuser, trieben alle Altersgruppen dort Sport. Die gute Auslastung würde sinken, wenn der Sportverein in Zukunft zahlen und die Kosten auf seine Mitglieder umlegen müsste.

Hujahn erinnerte an die Eigenleistungen des Vereins bei der Errichtung der Halle vor 50 Jahren. Er verwies zudem auf die „Ungerechtigkeit“, dass große Sportvereine, die Hallen des Kreises nutzten, auch künftig nicht zur Kasse gebeten würden.

Die Lippoldshäuser forderten Wegener auf, sich für den Erhalt des Aldi-Lagers im vier Kilometer entfernten Hedemünden einzusetzen. Dort sind einige Lippoldshäuser beschäftigt. Aldi überlegt, das Lager nach Staufenberg zu verlagern. Wegener sagte, dass er mit dem Unternehmen im Gespräch stehe.

Unzufrieden ist der Ortsrat mit Fahrplanänderungen, die im Dezember in Kraft getreten sind. Der Nordhessische Verkehrsverbund hat die Linie 218, die Hann. Münden mit Witzenhausen verband, aufgehoben. Seither können Schüler aus Lippoldshausen, Wiershausen und vom Letzten Heller nicht mehr mit dem Bus direkt nach Witzenhausen fahren. Die Eltern bringen ihre Kinder nun mit dem Auto zum Bahnhof nach Hann. Münden oder nach Hedemünden. Von dort geht es mit dem Zug nach Witzenhausen und dann mit dem Bus weiter zur Schule.

Von Michael Caspar

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