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Pilger- und Radfahrerkirche

Zwei neue Signets für Klosterkirche Bursfelde Pilger- und Radfahrerkirche

Die besondere Stellung der evangelischen Klosterkirche Bursfelde ist durch die Verleihung von zwei neuen Signets noch einmal unterstrichen worden. Neben der schon lange bestehenden Auszeichnung als verlässlich geöffnete Kirche sind nun die Zeichen Pilger- und Radwegekirche hinzugekommen.

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Diakon Klaas Grensemann vom Kloster Bursfelde und Jürgen Lojowsky zeigen die neuen Signets.

Quelle: R

Bursfelde. Die neuen Schilder wurden im Anschluss an das Abendgebet enthüllt. Pastor Klaus Dettke, Leiter des Klosters, hatte im Abendgebet darauf hingewiesen, dass die doppelte Auszeichnung als Pilger- und Radwegekirche noch eine Seltenheit sei. Da die Klosterkirche sowohl am Weserradweg als auch am Pilgerweg von Loccum nach Volkenroda liegt, bieten sich diese Schwerpunkte an.

Menschen pilgerten, weil sie eine Auszeit nehmen, den Kopf freibekommen oder Gotteserfahrungen machen wollten, sagte Thomas Hennig, Superintendent des Kirchenkreises Münden. Wer pilgere, komme oft anders an, als er losgezogen sei: „Etwas geschieht mit dem Pilger.“ Im Kloster Bursfelde gebe es ein Team, dass sensibel für die Suche der Pilger und offen für deren Fragen sei, so Hennig.

Um die Signets zu erhalten, müssen bestimmte Auflagen erfüllt sein. Das betrifft beispielsweise die Gestaltung der Außenanlage, den Zugang zu Trinkwasser und Toiletten oder die Möglichkeit, einen Pilgerstempel zu erhalten. „Alle Kriterien, alle Leitlinien sind mehr als erfüllt“, sagt Jürgen Lojowsky. vom Haus kirchlicher Dienste bei der Enthüllung der Signets. Dafür sei in den vergangenen Jahren im Kloster viel Arbeit geleistet worden. Das Kloster verfügt unter anderem seit 2012 über eine eigene Pilgerherberge.

Lojowsky würdigte den besonderen Charakter des Klosters, das wunderschön gelegen sei und sich durch ein besonderes Ambiente auszeichne. „Stets annehmend, wertschätzend“ werde den Menschen dort begegnet, Ruhe Besonnenheit und Freundlichkeit herrschten vor.

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