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Festival gegen Fremdenfeindlichkeit

"Rock for tolerance"am Sonnabend in Hann. Münden Festival gegen Fremdenfeindlichkeit

Fünf Bands zeigen am Sonnabend, 15. Juli, Flagge gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung in Hann. Münden. Die zweite Auflage des Festivals „Rock for tolerance“ wird als Open-Air-Veranstaltung auf dem Parkplatz am Tanzwerder ausgerichtet.

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Die Organisatoren des Festivals

Quelle: R

Hann. Münden. Den musikalischen Auftakt gestalten BlindLinks aus Holungen um 15 Uhr. Die Eichsfelder Musiker bezeichnen ihren Stil selbst als „Pock“ - einer Mischung aus Rock und Pop – und haben damit den Contest „Rock am Kaufpark“ 2014 in Göttingen gewonnen. Die Bühne auf dem Wiesengelände direkt am Wasser bespielen im Anschluss die Badass Bastards. Handgemachter, harter Rock'n'Roll der alten Schule mit rohem und ungeschminktem Sound ist nach eigenen Angaben die Basis der Göttinger Band. 

Die Hann. Mündener Gruppen Lost Brian, Best Before Monday und YugonaughtY komplettieren das musikalische Programm des Festivals. Bereits während der Organisation von „Rock for tolerance“ wurden außerdem Spenden akquiriert, die unterschiedlichen sozialen Projekten in Hann. Münden zugute kommen sollen. Bis jetzt seien „etwa 3500 Euro zusammengekommen“, bestätigt Robert Maaßen, Initiator der Veranstaltung.  Auf einer „Wall of love“ werden die Spender mit Namen oder Firmenlogo erwähnt. 

Während des Festivals präsentieren darüber hinaus zehn soziale Projekte und Initiativen der Stadt ihre Arbeit. „Die Ausstellung soll einen Einblick in die ehrenamtlichen Tätigkeiten geben, die in Hann. Münden und Umgebung ausgeführt werden, und zeigen, mit wie viel Einsatz die Vereine und Projekte in der Dreiflüssestadt arbeiten“, erklärt Maaßen. 

So wird beispielsweise der Stadtjugendring seine „Chillex Lounge“ vorstellen – ein Projekt, das Jugendlichen einen Raum zur Freizeitgestaltung gibt und damit einen aktiven Beitrag zur Integration leistet. Außerdem bieten die Mitarbeiter des Stadtjugendrings  eine besondere Aktion an: Auf einer großen Folie können sich Künstler und solche, die es werden wollen, mit Sprühdosen verewigen. „Egal, ob mit einem Kunstwerk oder einer ehrlichen Meinung“, so Maaßen.

Auch die Bürgerinitiative „ein.münden“ wird sich vorstellen. Die Bewegung wurde im Juli 2015 gegründet und hat sich die Integration von Geflüchteten zum Ziel gesetzt. So werden Sprach- und Fahrradkurse ermöglicht oder gemeinsame Kochabend organisiert. 

Als Zeichen dafür, dass „das Fünfeck vereint für Toleranz steht“, wertet Maaßen die Ausstellung der Projekte aus zwei Fachwerk-Fünfeck-Städten. Die Gruppe „Einbeck ist bunt“, die von Vertretern der Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Vereinen und Parteien aus Einblick und Dassel getragen wird, informiert über ihre Arbeit. Aus dem Eichsfeld kommt die Initiative „Duderstadt bleibt bunt“, ein Zusammenschluss von Duderstädter Bürgern, der sich, nach Maaßens Angaben, dafür einsetzt, dass „Stadt und Region bunt und weltoffen bleiben“.

Auch für die Verpflegung der Besucher ist gesorgt. „Es gibt Cocktails und Getränke vom Partyliner, Eis von der Ketty-Eismanufaktur, Sandwiches vom Subway sowie Poffertjes und Bratwurst“, berichtet Maaßen. Alle Gastronomiebetreiber geben nach Angaben von Maaßen einen Teil ihrer Einnahmen an die lokale Spendensammlung weiter. Der Eintritt ist frei. Einlass zum Festival ist um 14 Uhr. sw

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