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Rock for tolerance war ein Erfolg

Hann. Münden Rock for tolerance war ein Erfolg

Die Anspannung stieg kurz vor der Erstauflage des Konzertes „rock for tolerance“ am Freitag im Geschwister-Scholl-Haus. Mehr als ein halbes Jahr Planung, Konzeptfindung, Spendensammeln und Proben lagen hinter dem Team rund um Musiker Robert Maaßen.

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Zeichen gegen rechts: Das Publikum war bunt.

Quelle: sw

Hann. Münden. „Ich hatte im Frühjahr dieses Jahres eine richtige Wut im Bauch. Ich konnte diese ganze braune Hetze nicht mehr ertragen.“, erklärte er im Vorfeld und hoffte, gemeinsam mit seiner Band „Best before monday“ und den Musiker von „Green Machine“ aus Einbeck, „marilyn´s cage“ aus Duderstadt sowie „Lost brian“ aus Hann. Münden mit Rockmusik ein Zeichen gegen rechts setzen zu können.

Die Idee fand Zuspruch. Mehr als 300 Gäste folgten den fetzigen Tönen, die am Abend bis auf die Straßen der Altstadt zu hören waren. Das Publikum war bunt. Jung und alt, farbig und weiß vertieften sich in Gesprächen im Vorraum oder genossen die friedliche Atmosphäre bei einem Getränk. „Gegen Mitte der Veranstaltung brach das Eis und ein paar Jungs, unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge aus Eritrea und Syrien haben zusammen mit den Mündener Jugendlichen getanzt und gefeiert! So muss das sein!“, beschreibt Maaßen seinen emotionalsten Moment des Abends.

Parallel zum Konzert präsentierten sich soziale Organisationen und Initiativen im Foyer. Sie klärten über die Ziele ihrer Arbeit auf. Auf einer „Wall of love“ hatten sich bereits im Vorfeld eine Vielzahl heimischer Firmen mit einem Spendenbeitrag beteiligt. Auch am Freitagabend wurden weitere Spenden für soziale Projekte gesammelt. Insgesamt kamen etwa 4.800 Euro zusammen, die vom Spendenparlament Münden nun eins zu eins an soziale, integrative Projekte in Hann. Münden weiter geleitet werden.

„Ich bin absolut zufrieden und überwältigt von der Resonanz. Alles ist nahezu reibungslos verlaufen. Wir hatten auch ein sehr starkes Organisations-Team. So viele Menschen sind erschienen, um die gute Sache zu unterstützen und um gemeinsam laut für mehr Toleranz zu werden! Ein Wahnsinnsgefühl, das jede Stunde investierte Arbeit rechtfertigt!“, zieht Robert Maaßen Resumee. sw

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