Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
SPD Hann. Münden drängt auf Einsparungen

Höhere Zuweisungen vom Land SPD Hann. Münden drängt auf Einsparungen

Höhere Finanzzuweisungen vom Land verringern den Fehlbetrag, den die Stadt Hann. Münden in ihrem Haushalt 2016 ausweist, auf 1,8 Millionen Euro. Nach Einschätzung von Bürgermeister Harald Wegener (BFMü) ist das Zahlenwerk damit genehmigungsfähig. Die SPD drängt auf weitere Einsparungen.

Voriger Artikel
Alte Bramwald-Eiche erzielt Höchstpreis
Nächster Artikel
Johann-Wolf-Schule mit Ganztagsangebot?

Harald Wegener

Quelle: Hinzmann

Hann. Münden. „Wir müssen auf einen ausgeglichenen Haushalt hinarbeiten“, betonte die SPD-Fraktionsvorsitzende Ines Albrecht-Engel während der Sitzung des Finanzausschusses. Die Mehrheitsfrakion im Stadtrat drohte, der Sanierung des alten Rathauses für sieben Millionen Euro nicht zuzustimmen. Ohne eine hohe Förderquote könne die Stadt sich das finanziell nicht erlauben.

Eine lange Diskussion gab es um die 2,5 neuen Stellen, die die Verwaltung im Zuge einer umfangreichen internen Umbesetzung schaffen will. Die neuen Stellen, unter anderem für einen Flüchtlingskoordinator und zur Einführung des geplanten Fremdenverkehrsbeitrags, lassen sich nach Darstellung der Verwaltung nicht einfach streichen. Zudem gebe es Mehrarbeit, erklärte der Bürgermeister. Sie ließe sich eventuell auch durch eine Straffung der Arbeitsprozesse bewältigen, regte die CDU an.

Weitere SPD-Vorschläge: Die im Haushalt veranschlagte Summe der Zinsen für Liquiditätskredite wird um 100 000 Euro gesenkt. Außerdem sollen die Ausgaben der Stadt „global“ um 500 000 Euro gesenkt werden.
Aus dem Konsolidierungsprogramm wollen die Politiker dagegen auch Maßnahmen streichen. So sollen Sportvereine nicht für die Nutzung von städtischen Hallen zur Kasse gebeten werden. Für Flutlicht sollen die Sportler ebenfalls nichts zahlen. Die geplante Verkleinerung der Ortsräte kommt wohl auch nicht.

Zustimmung erhielt der Bürgermeister für seine Entscheidung, Mittel für Abriss und Neubau des Dorfgemeinschaftshauses Bonaforth erst 2019 bereitzustellen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel