Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Sachspendenlager in Münden eröffnet

Hilfe für Bedürftige Sachspendenlager in Münden eröffnet

Der Landkreis Göttingen hat am Freitagvormittag ein Sachspendenlager in Hann. Münden eröffnet. Die Einrichtung soll nicht allein der Unterstützung von Flüchtlingen dienen, sondern allen bedürftigen Menschen zugute kommen, erklärt die Kreisverwaltung.

Voriger Artikel
Stadtrat Münden stoppt Seilbahn
Nächster Artikel
Mündener SPD will freies Internet fördern
Quelle: CH

Hann. Münden. Betrieben wird das Spendenlager von der kreiseigenen GAB (Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung Südniedersachsen). Die Räume in der Burckhardtstraße 5 hat der Landkreis angemietet. Dort war früher in Billigwarenmarkt untergebracht. Betrieben wird das Lager in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK).

 

Im Sachspendenlager wird insbesondere Kleidung für Hilfesuchende ausgegeben. Außerdem ist dort als Anlaufstelle eine Caféteria eingerichtet. „Das Sachspendenlager als Anlaufstelle für Hilfesuchende ist ein Gewinn für Hann. Münden, insbesondere für den Stadtteil Neumünden“, erklärte Kreisrat Marcel Riethig zur Eröffnung. Die GAB sei „ein Anker im Sozialraum Hann. Münden“.

 

Mit einer sogenannten Arbeitsgelegenheit (AGH) wurde das Lager für den neuen Zweck hergerichtet. Daran waren zwölf Flüchtlinge, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, beteiligt. Auch im Betrieb des Sachspendenlagers werden künftig Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose im Zuge des AGH-Modells eingesetzt, die sich auf diese Weise Geld hinzuverdienen können. Die Einrichtung sei damit „Hilfe zur Selbsthilfe“, betonte Riethig: „Das ist eine gute Möglichkeit der Integration und des Kennenlernens des deutschen Arbeitsmarktes.“

 

Die GAB-Sachspendenlager – ein weiteres gibt es in Duderstadt - sollen bestehende Angebote vor Ort unterstützen. Alle beteiligten Wohlfahrtseinrichtungen und Institutionen sollen darauf zugreifen können. Die GAB kümmert sich sonst um die Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt.

 

Die AGH ist eine Maßnahme, bei der Flüchtlinge oder Langzeitarbeitslose bis zu 30 Stunden die Woche arbeiten können (und eine geringe Aufwandsenschädigung bekommen. AGH-Maßnahmen für Flüchtlinge gibt es auch in Duderstadt (in den GAB-Werkstätten) und in Abstimmung mit der Gemeinde in Friedland.

 

Spendentelefon: 05541 / 701506

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis