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Schwerer Lkw-Unfall auf A7 bei Hedemünden

In Graben gefahren Schwerer Lkw-Unfall auf A7 bei Hedemünden

Erneut hat sich auf der Autobahn 7 ein schwerer Lkw-Unfall ereignet. Der 51 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Einsatz war für die Feuerwehr äußerst gefährlich.

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Die Bergung des Lkw-Fahrers war für die Einsatzkräfte gefährlich. Der Auflieger des Lkw drohte jeden Moment umzustürzen.

Quelle: Willing/Feuerwehr Rosdorf

Hedemünden. Der Fahrer war mit seinem Fahrzeug nach Angaben der Polizei in der Nacht zu Freitag zwischen den Anschlussstellen Drammetal und Hedemünden auf der Gefällstrecke in Richtung Kassel auf regennasser Fahrbahn von der Straße abgekommen und in den Graben gefahren. Andere Verkehrsteilnehmer waren nicht beteiligt.

Der 51-Jährige wurde in seinem Führerhaus eingeschlossen und von der Feuerwehr durch die Dachluke gerettet. Der Einsatz habe sich schwierig gestaltet und sei für die Feuerwehrleute sehr gefährlich gewesen, weil der Auflieger des Lastwagens umzukippen drohte, sagte Einsatzleiter Martin Willing, Gemeindebrandmeister von Rosdorf. Im Einsatz waren 24 Kräfte der Orstfeuerwehren Obernjesa, Friedland und Groß Schneen.

Während der Rettungsarbeiten war die A 7 kurzfristig gesperrt, wie die Polizei weiter mitteilte. Die Unfallursache ist ebenso wie die Schadenshöhe noch unklar. In der Nacht wurde der Verkehr dann einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Es bildeten sich Staus.

Wann die A7 an der Stelle wieder dreispurig befahrbar sein wird, war in der Nacht noch unklar. Ein Kran wurde angefordert, um den Lastwagen zu bergen. Das könne sich noch ein paar Stunden hinziehen, vermutete Willing gegen 1.30 Uhr.

Gegen 8 Uhr war die Bergung des Lastwagens laut Polizei abgeschlossen. Bis voraussichtlich 10 Uhr würden die beiden gesperrten Fahrbahnen wieder frei gegeben.

Erst am Mittwoch hatte sich auf der A7 bei Northeim ein schwerer Lkw-Unfall ereignet. Nach einem Reifenplatzer hatte ein Sattelzug einen Kleinbus gerammt. Zwei Menschen wurden schwer, einer leicht verletzt. Die A7 war stundenlang gesperrt. Der Schaden betrug rund 200.000 Euro.

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