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Landesweiter Tourismus-Boom

Sommerreise von Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) Landesweiter Tourismus-Boom

Niedersachsen wird zum Tourismusland: Die Rekordzahlen von 2015 dürften im laufenden Jahr noch einmal deutlich übertroffen werden, erklärte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) am Auftakt seiner Sommerreise am Montag in Hann. Münden. Auch die Region Göttingen profitiert offenbar.

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Quelle: Harald Wenzel

Hann. Münden. 2015 waren 13,5 Millionen Gäste und 41 Millionen Übernachtungen gezählt worden, sagte Lies. Bereits in den ersten vier Monaten des Jahres 2016 seien die Gästezahlen noch einmal um 5,3 Prozent gestiegen, bei den Übernachtungen könne ein Plus von 4,2 Prozent verzeichnet werden. Erstmalig wurden von Januar bis April mehr als zehn Millionen Übernachtungen in Niedersachsen verzeichnet. Bei den Ankünften wurde die Grenze von 3,5 Millionen überschritten.

Im landesweiten Gefüge habe die Region dabei ein erhebliches Gewicht. Lies: „Erstmalig wurden mehr als 900000 Übernachtungen im Zeitraum Januar bis April im Reisegebiet Weserbergland-Südniedersachsen verzeichnet. Das ist ein Plus von 4,2 Prozent.“

Viel Potenzial für den Landkreis Göttingen sieht auch Landrat Bernhard Reuter (SPD), der Lies bei dessen Sommerreise begleitete.

Zusammen mit der Stadt Göttingen kam der Kreis einschließlich des Landkreises Osterode Göttingen im Jahr 2015 auf etwa 230 Beherbergungsbetriebe mit 15300 Betten, jährlich etwa 690000 Übernachtungsgäste und 1,78 Millionen Übernachtungen. Damit liege der Landkreis Göttingen in seinem künftigen Zuschnitt mit 5466 Übernachtungen je 1000 Einwohnern deutlich über dem Landesdurchschnitt von 5255. In Hann. Münden erreicht dieser Wert 7083, in Bad Lauterberg sogar 39782 und in Zorge fast 69500. Reuter: „Die Tourismusintensität steigt kontinuierlich an in den letzten Jahren.“ Tourismus sei für die Region ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor, Arbeitgeber und Imagefaktor und mit großer strukturverbessernder Wirkung.

Wirtschaftsminister Lies sprach von einem landesweiten Tourismus-Boom: „Die Reiseregionen des Landes sind mit dem Geschäft in der ersten Jahreshälfte sehr zufrieden. Die Buchungslage für die Sommerferien ist gut.  Angesichts des anhaltenden Trends zum Urlaub im eigenen Land bin ich optimistisch, dass wir auch ein gutes Jahresergebnis erzielen werden.“ Bei einer kurzen Schifffahrt auf der Weser lobte Lies auch das touristische Angebot der Weserregion mit seinen „guten Angeboten für Wanderer und Radfahrer“.

Starkstrom am Kauf Park

Die Elektro-Zapfstation am Groner Einkaufszentrum Kauf Park wird häufiger benutzt als jede andere Elektro-Tankstelle in ganz Deutschland, sagt der Betreiber EAM. Am Montag informierte sich Niedersachsens Wirtschaftsminieter Olaf Lies (SPD) über den Erfolg des Göttinger Ladestation.

Der Verkehrsminister beim Test mit einem E-Motorrad.

Quelle: Harald Wenzel

Mehr als 3600-mal hätten Besitzer von Elektrofahrzeugen die Ladestation seit ihrer Inbetriebnahme am 30. August genutzt, erklärte Armin Schülbe, Leiter des Regionalzentrums Nord des Betreibers und Stromversorgers EAM. Im Landkreis Göttingen, sagte Landrat Bernhard Reuter (SPD), gebe es mittlerweile 13 Ladesäulen. Dieses Angebot werde weiter ausgebaut.

Die E-Zapfsäule unweit des Lebensmittelmarktes Tegut war die erste Schnellladestation in Niedersachsen und ist nach wie vor die stärkste. Außerdem verfügt sie nicht nur über Gleich- und Wechselstrom, sondern auch über unterschiedliche Ladeadapter – als Konsequenz daraus, dass die Automobilindustrie sich immer noch nicht auf einen gemeinsamen Standard geeinigt hat. Seit der Inbetriebnahme wurden etwa 25000 Kilöowattstunden abgegeben. Das entspricht einer Fahrleistung von gut 160000 kilometern. Bislang können Elektro-Automobilisten am Kauf Park kostenlos Strom zapfen - allerdings nicht mehr lange, kündigte EAM-Regionalleiter Schülbe an.

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