Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Staatssekretärin stellt Unterstützung in Aussicht

Naturpark Münden Staatssekretärin stellt Unterstützung in Aussicht

Der Naturpark Münden hofft auf Fördermittel: Die Staatssekretärin Almut Kottwitz vom Niedersächsischen Umweltministerium informierte hat sich am Mittwoch in Münden über die Arbeit des Vereins informiert und stellte EU-Gelder zur Unterstützung in Aussicht.

Voriger Artikel
Feuer in Seniorenheim in Hann. Münden
Nächster Artikel
Hochwasserdiskussion im Ortsrat

Staatssekretärin Almut Kottwitz zu Besuch im Naturpark Münden.

Quelle: Hinzmann

Hann. Münden. Das Umweltministerium verfüge über zusätzliche EU-Mittel, mit dem es besonders nachhaltige Projekte in Naturparks fördern wolle, erklärte Kottwitz. 52 Millionen Euro sollen in den nächsten sieben Jahren verteilt werden. 40 Millionen Euro gab es von der Europäischen Union und zwölf Millionen aus Landesmitteln. 35 Prozent Eigenanteil müssten die Naturparks erbringen.

Um sich einen Überblick zu verschaffen, besuchte die Staatssekretärin jetzt unterschiedliche Naturparks in Niedersachsen. Von Münden war sie begeistert: Sie sprach von einer "Perle Niedersachsens" und erklärte: „Hier kann man sich Nachhaltigkeit pur ansehen.“

„Hier kann man sich Nachhaltigkeit pur ansehen“

Sibylle Susat, Geschäftsführerin des Naturparks, berichtete von der hohen Akzeptanz des Park-Angebots in der Bevölkerung: Rund 40 Veranstaltungen gebe es jährlich, zu denen jeweils 20 bis 50 Besucher kämen.

Der Naturpark Münden will in Kooperation mit dem Botanischen Garten ein Konzept erarbeiten, wie der Naturpark neu aufgebaut werden kann. Dazu soll ein Naturparkplan erstellt werden, in dem der Ist-Zustand erfasst wird. „Daraus werden Projekte entstehen, die anschließend abgearbeitet werden“, sagte Susat.  

Verein Naturpark Münden

Der Verein Naturpark Münden verfügt über eine Fläche von 1,2 Hektar, die auf zahlreichen ausgeschilderten Wanderwegen, Radfernwegen und Lehrpfaden erkundet werden können.
Der Veranstaltungskalender des Naturparks liegt an öffentlichen Stellenn aus und ist beim Naturpark Münden erhältlich. Außerdem steht das Programm im Internet unter www.naturpark-muenden.de

Barrierefreiheit und eine zeitgemäße Gestaltung der Infrastruktur spiele dabei eine Rolle, erklärte Thomas Schmidt-Langenhorst, Leiter des Mündener Forstamtes. Auch Apps und Audio-Guides sollten zukünftig angeboten werden.

Eine finanzielle Berücksichtigung stellte die Staatssekretärin bei ihrem Besuch bereits in Aussicht. „Das, was Sie hier haben, ist etwas Besonderes“, sagte Kottwitz. Der endgültige Bewilligungsbescheid komme allerdings erst im Februar 2017.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Thema des Tages: Steinträume aus der Toskana