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Neujahrsempfang der Stadt Hann. Münden

Stadtentwicklung und touristische Vermarktung im Fokus Neujahrsempfang der Stadt Hann. Münden

Mehr als 200 Gäste sind am Freitagabend der Einladung der Hann. Mündener Stadtverwaltung gefolgt und haben den Neujahrsempfang im Rathaus besucht.

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Bürgermeister Harald Wegener (rechts im Bild) begrüßte mehr als 200 Gäste beim Neujahrsempfang der Stadt Hann. Münden.

Quelle: Wesche

Hann. Münden. „Ich halte es für einen guten Brauch, gleich zu Beginn eines neuen Jahres zusammenzukommen und sich darüber auszutauschen, welchen Weg wir in den kommenden Monaten beschreiten wollen”, sagte Bürgermeister Harald Wegener in seiner Rede vor Vertretern aus Politik und Wirtschaft, den Kirchen sowie aus Vereinen, Initiativen und Verbänden.

 Bürgermeister Harald Wegener (rechts im Bild) begrüßte mehr als 200 Gäste beim Neujahrsempfang der Stadt Hann. Münden.Der Einsatz und die Tatkraft von vielen engagierten Kräften habe sich rückblickend gelohnt, sagte Wegener. “Auch 2016 konnte unsere Stadt von der insgesamt guten Konjunktur profitieren.” Allerdings haben laut seiner Einschätzung nicht nur die Einnahmen zugenommen. “Auch unsere Ausgaben sind erneut stark gestiegen.” Zu schaffen mache der Verwaltung nach wie vor ein unausgeglichener Haushalt, der nach Wegeners Angaben durch “Entwicklungen und Regelungen, die nicht in Verantwortung unserer Stadt liegen und auf die wir keinen Einfluss haben”, verursachtworden seien.

Besonderen Dank sprach Wegener den ehrenamtlich Tätigen der Stadt aus. Eine Urkunde für ihren Einsatz nahmen Thomas Hartmann, wiedergewählt im Amt des ehrenamtlichen Umweltpflegers, sowie Frank Stryga, Partnerschaftsbeauftragter, entgegen. Auch Eva Erbe, die auf eigenen Wunsch das Amt der Behindertenbeauftragten an ihren Nachfolger Peter Klempert abgegeben hat, dankte Wegener. Besonderes Lob sprach er allen Helfern aus, die in den vergangenen Monaten für eine aktive Integration der Flüchtlinge gesorgt haben. “Was sie auch tun: Kleidung sammeln, Flüchtlinge zu Ämtern begleiten oder Sprachunterricht geben, sie tragen maßgeblich dazu bei, dass sich die Asylsuchenden bei uns zurechtfinden und Fuß fassen können.”

 Die Fortführung vieler Pilotprojekte wie der Zusammenschluss der Erlebnisregion mit dem Stadtmarketing, eine gemeinsame Bewerbung der Urlaubsregion und die Sicherung der Fahrgastschifffahrt der Rehbein-Linie stünden im Fokus der kommenden Monate. Darüber hinaus liege ein Schwerpunkt der Tätigkeit im Bereich der Stadtentwicklung, mit dem Ziel, die Bau- und Einzelhandelsentwicklung voranzubringen. “Kaufkraftabfluss muss der Vergangenheit angehören”, mahnte Wegener.

sw

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