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Fachmarkt auf Areal von C.F.Schröder?

Einzelhandelskonzept vertagt Fachmarkt auf Areal von C.F.Schröder?

Das ehemalige Areal von C.F. Schröder an der Bundesstraße 3 ist laut Einzelhandelskonzept Hann. Münden der „am besten geeignete Potenzialstandort“ für ansiedlungswillige Betriebe. Den Beschluss über das Konzept hat der Stadtentwicklungsausschuss des Mündener Rates wegen Beratungsbedarfes vertagt.

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Gudrun Surup (SPD) bemängelt die Sortimentseinstufungen im Hann. Mündener Einzelhandelskonzept.

Quelle: r/Schmook

Hann. Münden. Abschnittsweise hatte die Gesellschaft für Unternehmens und Kommunikationsberatung Dr. Lademann und Partner das von der Stadt in Auftrag gegebene Gutachten bereits bei anderer Gelegenheit vorgestellt. Während der Fachausschusssitzung ging es um Veränderungen im Landesraumordnungsprogramm (LROP) des Landes Niedersachsen, um Potenzialflächen, Empfehlungen und Strategien für die Stadt. Das novellierte LROP, so Halina Gebert, Projektleiterin bei Lademann und Partner, erleichtere die Ansiedlung kleinerer Lebensmittelbetriebe außerhalb der Zentren, während Vorhaben mit größerer Ausstrahlung eingeschränkt würden.

In Hinblick auf die neuen Regelungen untersuchten Gebert und ihre Kollegen Flächen auf ihre Eignung zur Ansiedlung von Handel. Der größte, C.F. Schröder an der B 3 in Neumünden, biete sich mit rund 32 400 Quadratmetern Grundstücksgröße als „fachmarktorientierter Sonderstandort für die Ansiedlung von nicht zentrenrelevantem Einzelhandel“ an, so Gebert. „Das Gebiet könnte einen Schub für die weitere Entwicklung gebrauchen.“

Gestärkt werden sollte auch das Nahversorgungszentrum Königshof, indem dort angesiedelten Unternehmen die Möglichkeit gegeben werde, sich zu vergrößern. Ausbaufähig sei das Nahversorgungszentrum Neumünden durch „kleinflächigen Einzelhandel“. Am südlichen Rand der Altstadt empfiehlt das Einzelhandelskonzept die Ansiedlung eines „Lebensmittelvollsortimenters mit einer Verkaufsfläche bis zu 1500 Quadratmetern“.

Eine Diskussion entspann sich über die Sortimentseinstufungen. Im Einzelhandelskonzept habe sich die Liste der „nicht zentrenrelevanten“ Sortimente verlängert, erklärte Gebert. Dennoch trügen die Aufzählungen nichts zur Attraktivität Hann. Mündens bei, bemängelte Ausschussmitglied Gudrun Surup (SPD). Auch für die Innenstadt habe sich aus ihrer Anwendung kein Vorteil ergeben, erklärte Ratsherr Ulrich Reichel (CDU). Die Listen sollten den Einzelhandel großflächig steuern, konterte Stadtplaner Siegfried Pflum. In jedem Fall müssten sie weiter bearbeitet werden, forderte der Ausschussvorsitzende Joachim Atzert (SPD).

Der Beschluss über das Einzelhandelkonzept wurde vertagt, weil CDU und SPD Beratungsbedarf vortrugen. Dennoch, so forderte Ratsherr Dirk Wedekind (SPD), müssten etwaige Anfragen von Investoren parallel dazu vorangetrieben werden.

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