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Wird der Mündener Stadtwald doch noch verkauft ?

2067 Unterschriften an den Bürgermeister Wird der Mündener Stadtwald doch noch verkauft ?

Zwingt die Kommunalaufsicht die Stadt Hann. Münden doch noch zum Verkauf des Stadtwalds? Das fürchtet die Initiative, die im Juni den Rat der Stadt dazu brachte, den Verkauf aus dem Programm zur Haushaltssicherung zu streichen. Sie bietet dem neuen Rat ihre Zusammenarbeit an.

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Quelle: R

Hann. Münden. 2067 Unterschriften überreichte die Initiative Bürgermeister Harald Wegener (Freie Wähler). „Wir haben die Unterschriften schon vor der Kommunalwahl im September gesammelt, übergeben sie aber bewusst erst jetzt“, erklärte Klaus Kornau. Er hat früher die Revierförsterei Kattenbühl geleitet. Die Initiative fürchtet, dass der neue Rat der hoch verschuldeten Stadt doch wieder über einen Verkauf nachdenken könnte. Drei Interessenten sind nämlich bereit, den Wald für 28 Millionen Euro zu übernehmen

Im Konsolidierungsprogramm hat der Verkauf viele Jahre lang gestanden. Solange die Zinsen hoch waren, wollte niemand zugreifen. Das hat sich mittlerweile geändert. Um dem Rat den Zugriff auf den Vermögenswert zu erschweren, denkt die Initiative über „eine zukunftsfähige Organisationsform“ nach, so Kornau. Denkbar seien die Gründung einer Stiftung oder einer Genossenschaft. Auch gelte es, zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. So begrüße die Initiative die Idee von Susanne Gohde, der Betriebsleiterin des Stadtwalds, einen Friedwald einzurichten.

Neben Kornau wollen auch andere Mitglieder der Initiative ihr Fachwissen einbringen, so Helmuth Freist, der frühere Leiter des Lehrforstamtes Bramwald, Wolf-Georg Fehrensen, der Hedemünder Sägewerksbesitzer, sowie Thomas Hartmann, der ehrenamtliche Umweltpfleger der Stadt. Bürgermeister Wegener benannte Gohde als Ansprechpartnerin der Initiative.

Um das Haushaltssicherungskonzept geht es in der Sitzung des städtischen Umweltausschusses, der am Dienstag, 22. November, um 16 Uhr im Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes Böttcherstraße 3, tagt.

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