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Unfall auf der A7 bei Hann. Münden: Ein Toter, zwei Schwerverletzte

Vor der Werratalbrücke Unfall auf der A7 bei Hann. Münden: Ein Toter, zwei Schwerverletzte

Bei einem Auffahrunfall auf der A7 zwischen Hann. Münden-Lutterberg und der Werratalbrücke in Richtung Göttingen im Baustellenbereich sind am Freitagabend ein Mensch getötet und zwei weitere schwer verletzt worden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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Quelle: Burkhardt

Hann. Münden. Die Unfallstelle befindet sich nach Polizeiangaben in einer abschüssigen Rechtskurve im Baustellenbereich. Dort wird zurzeit der Fahrbahnbelag erneuert, es stehen jeweils nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

Dort bildete sich am Freitagabend ein circa einen Kilometer langer Stau, an dessen Ende es gegen 19.55 Uhr zu dem schweren Unfall kam. Nach derzeitigen Ermittlungen der Autobahnpolizei Göttingen bremsten zunächst ein noch unbekannter Autofahrer und ein 58-jähriger Sprinter-Fahrer aus dem Landkreis Schaumburg am Ende des Staus verkehrsbedingt ab und kamen hintereinander zum Stehen. Ein nachfolgender, 52 Jahre alter Smart-Fahrer aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg (Hessen) bemerkte dies jedoch aus ungeklärten Gründen nicht oder zu spät. Sein Wagen prallte vermutlich ungebremst auf das Heck des Sprinters und schob diesen gegen den davor stehenden Pkw.

Die 74 Jahre alte Fahrerin eines Skoda Octavia aus Hannover, die sich direkt hinter dem hessischen Pkw befand, fuhr anschließend ebenfalls nahezu ungebremst auf das Heck des Smart auf.

Durch den Unfall wurde Beifahrer des Smart, ein ebenfalls 52-Jähriger aus dem Main-Kinzig-Kreis (Hessen), so schwer verletzt, dass er trotz sofort eingeleiteter Reanimation noch an der Unfallstelle starb. Der Fahrer des Smart und die 74-jährige Skoda-Fahrerin erlitten schwere Verletzungen. Rettungswagen brachten sie in die Göttinger Uniklinik bzw. in ein Krankenhaus nach Hann. Münden.

Der vierte Unfallbeteiligte, der Fahrer des Wagens, auf dessen Heck der Sprinter geschoben worden war, setzte seine Fahrt einfach fort. Die Polizei ermittelt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort gegen ihn.

 

Foto: Burkhardt

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Der Leichnam des getöteten 52-Jährigen wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen beschlagnahmt, ebenso der Smart, der Sprinter und der Skoda Octavia. Ein Sachverständiger der Dekra aus Kassel begutachtete außerdem die Unfallstelle.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die umfangreichen Ermittlungen an der Unfallstelle war die A 7 in Fahrtrichtung Hannover bis gegen 1.35 Uhr voll gesperrt. Zu dieser Zeit betrug die Staulänge noch immer acht Kilometer. Auch auf den Umleitungsstrecken kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Am Unfallort waren mehrere Rettungswagen, Streifenwagen der Polizei, die Autobahnmeisterei Göttingen sowie 20 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Münden, Uschlag und Landwehrhagen im Einsatz.
Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens beträgt nach ersten Schätzungen ca. 20.000 Euro.

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