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Eisenbart präsentiert Stadt in Werbefilm

Mehr als 50 Darsteller beim Dreh dabei Eisenbart präsentiert Stadt in Werbefilm

Doktor Johann Andreas Eisenbart ist das Gesicht des neuen Werbefilms für Hann. Münden, der jetzt vorgestellt wurde. Der Wanderarzt, der in Hann. Münden starb, wird von Thorsten Schmook dargestellt. Außer Schmook haben mehr als 50 Darsteller, darunter etwa 40 Statisten an dem Film mitgewirkt.

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Felix Villar Torres ist Eisenbarts (Thorsten Schmook) Patient im Film. Bettina Kallausch hat den Film musikalisch begleitet.

Quelle: Vera Wölk

Hann. Münden. Doktor Johann Andreas Eisenbart ist das Gesicht des neuen Werbefilms für Hann. Münden, der jetzt vorgestellt wurde. Der Wanderarzt, der in Hann. Münden starb, wird von Thorsten Schmook dargestellt. Außer Schmook haben mehr als 50 Darsteller, darunter etwa 40 Statisten an dem Film mitgewirkt.

Entstanden ist der Film im Auftrag der Hann. Münden Marketing GmbH (HMM) in Zusammenarbeit mit der mundus Marketing & Interactive GmbH aus Hann Münden. Die Regie lag bei Sven Schreivogel. Um Tonarbeiten, Schnitt und Nachbearbeitung kümmerte sich Thomas Körber. Drei Drehtage waren nötig, bis der rund dreieinhalb Minuten lange Film im Kasten war. Die Idee, einen Imagefilm zu drehen, war Ende vergangenen Jahres aufgekommen. Doch mit der Umsetzung wurde bis zum Frühjahr gewartet. „Ein Problem war das Wetter, unsere Hauptszene auf dem Rathausvorplatz mussten wir verschieben. Dies war wegen der zahlreichen Darsteller, die hier mitwirken mit viel Aufwand verbunden“, sagte Antje Jahn von der HMM. Die Statisten waren über einen Aufruf bei Facebook gefunden worden, „unter ihnen zahlreiche Mündener“, so Jahn.

„Symbolfigur zum Anfassen“

In dem Film werden das Erlebnis Eisenbart und die Stadt mit ihrer Geschichte vorgestellt. „Eisenbart hat auf unsere Besucher eine besondere Ausstrahlung“, berichtete Jahn. Sie kämen nicht nur zahlreich zu seinen Vorstellungen, sondern sie ließen sich auch gern mit ihm fotografieren oder suchten das Gespräch mit ihm. „Da Eisenbart auch im Ausland bekannt ist, soll der Film auch englische und japanische Untertitel erhalten“, kündigte Jahn an.

Neue Eisenbärte gesucht

Der Wanderarzt Johann Andreas Eisenbart (1663-1727) ist die Symbolfigur der Stadt Hann. Münden. Damit er auch weiterhin mit seinen Vorführungen die Besucher begeistern kann, werden neue Darsteller gesucht.

„Wir wollen die Sketche, die es derzeit von Mai bis Oktober gibt das ganze Jahr über anbieten“, berichtet Antje Jahn von der Hann. Münden Marketing GmbH. „Sprechstunde“ des berühmten Wanderarztes ist sonnabends um 13.30 Uhr in der unteren Rathaushalle Die Interessierten sollten laut Jahn Spaß am Schauspiel haben und gern in einem Team arbeiten. „Wer gern dabei sein, aber nicht gleich die Rolle des Eisenbarts übernehmen möchte, kann auch als Statist anfangen“, sagt Jahn. Freuen würden die Verantwortlichen sich auch über Menschen, die eine Fremdsprache beherrschen und bereit sind die Dialoge für die ausländischen Besucher zu übersetzen. Die Beteiligten bekämen auch eine kleine Aufwandsentschädigung. „Wir wollen die Angebote rund um den Eisenbart in den kommenden Jahren erweitern“,kündigt Jahn an. Wer mitmachen möchte, meldet sich per Mail an info@hann.muenden-erlebnisregion.de. Der neue Werbefilm ist unter www.hann-muenden-erlebnisregion.de zu sehen.

Lorina Giel von der HMM hat die Entstehung des Films federführend betreut. Sie ergänzte, dass Thorsten Schmook als Doktor Eisenbart eine „Symbolfigur zum Anfassen“ darstelle. Giel dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit, denn während der Produktion hätten alle als Team für einen guten Film mitgewirkt. Der Hauptdarsteller selbst bezeichnete es „als eine Ehre“, dass er als Repräsentant seiner Heimatstadt ausgewählt wurde. „Der Dreh hat mir viel Spaß gemacht, vor allem da ich die Stadt gern repräsentiere“, sagte Schmook, der auch als Gästeführer in der Stadt aktiv ist. Mit dem Film ist er nach eigener Aussage sehr zufrieden.

Bürgermeister Harald Wegener (BFMÜ) lobte den Film als gelungen. „Aus meiner Sicht können wir unsere Stadt mit dem Film gut darstellen“, sagte er. Er sprach zudem noch eine weitere Besonderheit Hann.Mündens an, die ebenfalls in dem Film zum Ausdruck komme: die hohe Fachwerkdichte. „Mit Eisenbart und den drei Flüssen haben wir im Fachwerkfünfeck ein Alleinstellungsmerkmal“, so Wegener. Bei den Fachwerkhäusern sei es aber auch notwendig, dass die Stadt sich noch mehr für deren Erhalt einsetze, „denn auch das Fachwerk erzählt eine Geschichte“. Und diese solle auch weiterhin erhalten bleiben, damit Hann. Münden auch weiterhin etwas für die, nach Aussage Wegeners, bis zu 950000 Tagestouristen zu bieten habe.

Von Vera Wölk

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