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Widerstand gegen Baugebiet in Hedemünden

Anwohner befürchten hohe Anliegerbeiträge Widerstand gegen Baugebiet in Hedemünden

Auf heftigen Widerstand der Anlieger stoßen Pläne der Stadt Hann. Münden, im Ortsteil Hedemünden ein Baugebiet im Bereich der Straße Steintor zu entwickeln. Die Anwohner müssten einen Teil der Kosten für die Erschließung tragen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hedemünden. Die Oberzentren Kassel und Göttingen sind von Hedemünden aus gut zu erreichen. Im Ort selbst sind in den vergangenen Jahren durch Neuansiedlungen von Firmen mehr als 300 Arbeitsplätze entstanden. „Entsprechend groß ist die Nachfrage nach Wohnraum und Baugrundstücken“, berichtet Ortsbürgermeister Udo Bethke (SPD). An den Straßen Steintor und Auf dem Graben ließen sich 17 Bauplätze ausweisen.

Um die erbosten Anwohner zu besänftigen, bietet die Stadtverwaltung als Variante eine deutliche Verkleinerung des Baugebiets auf neun Grundstücke an. Auch das stößt auf Ablehnung. „Das hat damit zu tun, dass die Stadt keine genauen Angaben zu den zu erwartenden Anliegerkosten machen kann“, sagt Bethke. Der Ortsrat selbst sei in der Frage gespalten. Da es derzeit keine Mehrheit für die Ausweisung des Baugebiets gebe, plane Hedemünden nun am 30. Mai eine Bürgerversammlung.

Unstrittig ist in Hedemünden dagegen der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses an der Mündener Straße für 1,5 Millionen Euro. Der Ortsrat stimmte einem dafür notwendigen Flächentausch mit einem Landwirt zu.

Neue Spielgeräte soll der Spielplatz nahe des Kindergartens am Pfarrgartens erhalten, berichtet Bethke. Jetzt suche man Sponsoren.

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