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Tatverdacht weiterhin dringend

28-Jähriger aus in U-Haft Tatverdacht weiterhin dringend

Der 28 Jahre alte Einbecker, der im Verdacht steht, in der Nacht zum 12. August in Hardegsen seine frühere Lebensgefährtin getötet zu haben, bleibt in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Northeim bestätigte am Mittwoch in der Haftprüfung den dringenden Tatverdacht.

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Die Ermittlungen der 18-köpfigen Mordkommission der Polizeiinspektion Northeim/Osterode dauern weiter an.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hardegsen/Northeim. Wie Frank-Michael Laue von der Staatsanwaltschaft Göttingen mitteilt, dauern die Ermittlungen der 18-köpfigen Mordkommission der Polizeiinspektion Northeim/Osterode weiter an. Die Tatwaffe, mutmaßlich ein Messer, ist nach bisherigem Mitteilungsstand nach wie vor nicht gefunden worden. Zu der Haftprüfung war es nach einem Antrag der Verteidigung gekommen. Das Amtsgericht blieb allerdings bei der Einschätzung der bisherigen Beweislage. In den vergangenen Wochen war im Raum Einbeck und Northeim das Gerücht verbreitet worden, der Verdächtige müsse bald freigelassen werden. Gründe für diese vom bisherigen Ermittungsstand abweichende Einschätzung nannte aber bisher niemand.

Demnach soll es am späten Abend des 11. August in der Stubenstraße in Hardegsen zu einem Streit zwischen dem 28-Jährigen und dem frisch von ihm getrennten 23-jährigen späteren Tatopfer gekommen sein. Die Frau hatte garade ihr Auto abgesetellt und war im Begriff, zu ihrer Schwester zu gehen, wo sie übernachten wollte. Im Laufe des Streits soll der 28-Jährige seiner Ex-Freundin mehrere Stiche versetzt haben, glauben die Ermittler. An den Verletzungen starb die junge Frau noch auf dem Weg zur Wohnung der Schwester. Durch ihre Rufe alarmierte Nachbarn konnten der Sterbenden nicht mehr helfen. Der Verdächtige wurde wenig später festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft.  

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